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Lagerfeuer im Wald endete mit Feuerwehreinsatz

Waldbrand Weissenbach/Pottenstein 02.07.2017 Die Feuerwehren Weissenbach und Neuhaus rückten mit insgesamt 38 Mann aus | Foto © Markus HACKL, ASB-ÖA / AFKDO Pottenstein
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Bei so manchen Menschen scheinen die Hinweise zur dzt. geltenden Waldbrandverordnung nur Schall und Rauch zu sein. Daher endete die Lagerfeuerromantik einiger junger Leute mit einem Einsatz von zwei Feuerwehren.

Waldbrand Weissenbach/Pottenstein 02.07.2017

Die Flammen breiteten sich rasch über das dürre Gras und das Geäst über seinen Lagerplatz aus. | Foto © Markus HACKL, ASB-ÖA / AFKDO Pottenstein

Weissenbach/Pottenstein: Wie uns Anrainer aus der Hollergasse sagten, entzündete jemand das Feuer nahe eines großen Felsens am Waldhang, und das knapp über einem alten Holzhaus(!). Ebenfalls nur einen Funkenflug entfernt ist die Weissenbacher Mittelschule.

Das kleine Lagerfeuer wurde schnell zu einem Flächenbrand, denn überall ist trockenes Gras, dürre Äste usw. Der oder die Brandstifter versuchten mittels der mitgebrachten Getränke zu löschen – aber vergebens.
Wenigstens rief ein junger Mann grade noch rechtzeitig die Feuerwehr …

So wurden am Sonntag Abend, 2 Juli 2017, um 21:20 Uhr, die Feuerwehren Weissenbach und Neuhaus von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem „Waldbrand (Alarmstufe B2) in der Hollergasse“ alarmiert.

Wer die Gegebenheiten dort kennt weiß zwar, dass der Waldhang eigentlich Pottensteiner Gemeindegebiet wäre, aber natürlich sind die beiden Wehren am nächsten. So waren die ersten Tanklöschfahrzeuge sehr schnell zur Stelle.

Das AFKDO Pottenstein berichtet dazu:

Der Anrufer erwartete die Mannschaft bereits und zeigte den Weg zur Feuerstelle. Brandrauch lag in der Luft. Der Einsatzort war cirka 200 Meter abseits der Straße, an einem steilen Hang. Aufgrund der Unzugänglichkeit des Geländes rückten die ersten Löschtrupps, ausgerüstet mit tragbaren Feuerlöschern und Kübelspritzen, zum Brandherd aus.

Das Feuer, das sich im Wind bereits seinen Weg zu den umliegenden Sträuchern gesucht hatte, konnte von den Einsatzkräften rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Auch Glutnester im ausgetrockneten Waldboden konnten mit Schanzwerkzeug lokalisiert und ebenfalls gelöscht werden.

Der Notruf kam gerade noch rechtzeitig„, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Weissenbach. Wenig später wäre der Einsatz vermutlich nicht so glimpflich abgelaufen.

Der Junge Mann wurde von den Beamten der Polizei zu einem Verhör auf die Dienststelle gebracht. Ihm droht eine Anzeige.

Die Feuerwehren Weissenbach und Neuhaus rückten mit insgesamt 38 Mann Besatzung in die Gerätehäuser ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB-ÖA

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