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Lebensgefährtin erzählte Polizei vorher Märchen

geralt / Pixabay

Presseaussendung/ Polizeibericht: Eine 28-jährige beschäftigungslose Frau aus Baden ist dringend verdächtig und auch geständig, am 15. September 2015, gegen 20.00 Uhr, in einer Wohnung in Baden ihren ehemaligen 39-jährigen Lebensgefährten mit einem Fixiermesser mehrere Messerstiche, unter anderem auch einen Lungenstich, zugefügt zu haben.
Den Stichverletzungen waren ein reichlicher Konsum von Alkohol, ein Streit und Bedrohungen durch das Opfer vorangegangen. Die 28-Jährige gab gegenüber den Bediensteten des Landeskriminalamtes, Ermittlungsbereich Leib und Leben, an, dass der Tat im Zuge einer Auseinandersetzung passiert sei.
Unmittelbar nach der Tat wurde von der während der Tat ebenfalls in der Wohnung aufhältigen Mutter der Beschuldigten der Notarzt und die Polizei verständigt. Die Beschuldigte verabredete sich noch vor dem Eintreffen der Rettungsmannschaften mit dem schwer verletzten Opfer, bei der Polizei anzugeben, dass ein unbekannter Ausländer auf das Opfer eingestochen habe.
In den folgenden Vernehmungen durch Bedienstete des Landeskriminalamtes, Ermittlungsbereich Leib und Leben, verwickelte sich die Beschuldigte in Widersprüche und legte schließlich ein umfassendes Geständnis ab. Einen Tötungsvorsatz bestreitet sie. Die Tatwaffe konnte in der Wohnung sichergestellt werden.
Der 39-jährige beschäftigungslose Mann ohne festen Wohnsitz wurde mit lebensgefährlichen Lungenstichverletzungen in das Landesklinikum Wiener Neustadt eingeliefert. Ein mit der Beschuldigten unmittelbar nach der Anzeigeerstattung durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung.
Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ordnete die Einlieferung der Beschuldigten wegen Mordversuches in die Justizanstalt Wiener Neustadt an.

Die Lebensgefährtin erzählte der Polizei vorher Märchen von einem Fremden der plötzlich auf ihren LG eingestochen habe. Im Verhör gab sie aber dann zu der Alkoholmissbrauch habe ihr die Hemmungen genommen.