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Lehrer zu 6500 Euro verurteilt

lightstargod / Pixabay
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Wir kennen es hauptsächlich aus schlechten Psychofilmen, was sich da in Burgenland abgespielt haben soll.

Filme wie: „Ich weiß was du getan hast“!

Doch die Realität hat bis jetzt noch jeden Film irgend wann eingeholt. So wurde ein Lehrer beim Oralsex mit einer Schülerin von einem anderen Schüler erwischt. Was danach folgte, Anzeige und nun die Gerichtsverhandlung.

Weil er im Vorjahr in der Pause einmal Oralsex mit einem Maturanten gehabt haben soll, ist am Freitag ein Lehrer in Eisenstadt vor Gericht gestanden. Die Anklage warf dem Pädagogen Missbrauch des Autoritätsverhältnisses vor. Der Prozess endete diesbezüglich mit einer Diversion, der Beschuldigte muss 6.500 Euro zahlen. Vom ebenfalls erhobenen Vorwurf der Nötigung wurde der Mann freigesprochen.

Der Lehrer, der auf die 30 zugeht, hatte den Jugendlichen, der damals knapp vor seinem 18. Geburtstag stand, beim Chat im Internet getroffen – laut seiner Aussage zunächst, ohne zu wissen, um wen es sich handle. Die Anklage warf ihm auch vor, dass er zwei weitere Schüler des Maturajahrganges ebenfalls beim Chatten aufgefordert haben soll, pornografische Bilder von sich selbst zu machen und ihm zu schicken. In beiden Anklagepunkten bekannte sich der Lehrer schuldig.

Den ihm zur Last gelegten Nötigungs-Vorwurf, wonach er versucht haben soll, Zeugen bei ihrer Aussage zu beeinflussen, wies der Beschuldigte zurück. In einem Gespräch, das er mit einem weiteren Schüler einige Wochen nach der Matura geführt habe, habe er nur erfahren wollen, was über ihn geredet werde. Dass er die zwei Schüler beeinflussen habe wollen, bei der Polizei falsche Angaben zu machen, wie ihm die Anklage vorwarf, stimme nicht, verantwortete sich der Lehrer.

Der Lehrer hat jetzt bereits einen neuen Beruf in der IT Branche. Vorsicht kann man hier nur manchen andeuten. Er hält sich für unwiderstehlich, im wahrsten Sinne des Wortes. Narzisstisch eben.

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