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LH- Erwin Pröll wurde gefährlich bedroht

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So schreibt die Kronen Zeitung: „Ich wünsche dir einen schnellen Tod!“ Schock für Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, als er diese Morddrohung in dem Brief eines vermeintlichen Schulfreundes las. Ermittler des Staatsschutzes forschten den Hassschreiber, einen Pensionisten aus dem Großraum Linz, aus Anklage wegen gefährlicher Drohung.

Am 12. Jänner um 11 Uhr Vormittag war das persönlich an Landeshauptmann Pröll adressierte Schreiben im Postbüro der Landesregierung in St. Pölten eingegangen. Als der ÖVP- Spitzenpolitiker den Brief eines vermeintlichen Schulfreundes öffnete, folgte die böse Überraschung.

Darin standen Zeilen wie „Ich wünsche dir einen schnellen, schönen Tod“. Und zutiefst persönlich: „Gehe hin in Frieden deine Eltern sind schon vorangegangen.“ Beigefügt war ein kritischer „Presse“ Kommentar der Journalistin Anneliese Rohrer („Erwin Pröll, der Verführer!“).

Die Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) konnten den Brief rasch bis zu einem Postamt in Oberösterreich zurückverfolgen. Der Hassschreiber war extra 50 Kilometer weit von seinem Wohnort angereist, um die Spuren zu verwischen vergeblich. LVT- Leiter Roland Scherscher: „Der Verdächtige ist geständig und wurde wegen gefährlicher Drohung angezeigt.“

Der mächtige ÖVP- Politiker selbst wolle sich davon jedenfalls „sicher nicht einschüchtern lassen“, wie er am Dienstag gegenüber der „Krone“ betonte.

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