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Linzer Doppelmord: IS-Motiv unsicher wie der Posten Sobotka´s?

Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit relativierte die Fakten - Medien fordern Sobotkas Rücktritt ...

Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler | © Photo Simonis

Momentan sind Dementi an der Tagesordnung, egal ob der Kanzler seinen Verteidigungsminister zurückpfeift oder wie nun der oberste Polizist Österreichs angeblich den Innenminister korrigiert …

Gen. Dir. Kogler: „dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen!“

Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler, der noch amtierende Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit relativierte am Donnerstag in einem ZIB2 – Interview die „eindeutigen Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund …„.  Jene brachte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka ja bei der PK vom 5.7 vor.

So glauben es zumindest manche Medien, die möglicherweise nur hören was sie wollen: Denn Gen. Dir. Kogler dementierte nie die Verbindung des 54-jährigen Verdächtigen, Mohamed H. zum IS, diese sei hinreichend dokumentiert. Nein, er wollte nur noch keine explizite Verbindung von der Bluttat selbst zum IS ziehen.

Dies sei „noch viel zu früh, radikal-islamistische Motive zu erkennen, doch genau das ist zentraler Gegenstand der Ermittlungen„. Kogler warnt auch davor, voreilige Schlüsse zu ziehen.
Andererseits wird von Österreichs höchsten Polizisten bestätigt, dass der Verdächtige bereits vor Jahren bei der De-Radikalisierungs-Hotline gemeldet wurde. Doch damals sei keine Gefahr festgestellt worden …

Interessant ist ev. auch, dass Gen. Dir. Kogler bez. der Frage nach der Innen-politischen Motivation, dem „Hass auf die FPÖ“ etwas ausweichende Antworten gab. Natürlich auch aus „ermittlungstaktischen Gründen“. Ok, aber die Verbindungen in die OÖ Landesregierung kann keiner leugnen. Der Sohn des Opfers ist dort Mitarbeiter in einer FPÖ geleiteten Abteilung.

Apropos Hass und so – liest man sich die Tweets uä. „sozialen“ Postings diverser Journalisten durch – ist denen eine starke Ausdrucksweise auch nicht fremd.
Und: Man (t)wittert den ev. größten Skandal der 2. Republik

Rücktritt des Innenministers gefordert

Sobotka´s Kritiker werfen dem Minister nun vor, den schrecklichen Doppelmord in Linz für seine Überwachungs – Phantasien zu missbrauchen. Der kündigt aber an, sein zuletzt heftig umkämpftes Sicherheitspaket „noch im Juli in die Begutachtung“ schicken zu wollen.

Sicher, die Fans der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung und dem komplettem Überwachungsstaat haben Pläne, die jeden Bürger unter Generalverdacht stellen, wo man echt alles ausspionieren will: WhatsApp, Wertkartentelefone, Verkehrskameras – um nur ein paar aktuelle Sachen zu nennen.

Dabei übersehen Sobotka & Co dass man mit dem Überwachen jeglicher privater digitaler Infrastruktur kaum echte Verbrecher und Terroristen fängt.
Denn diese haben ganz andere Möglichkeiten, diese extrem gut organisierten, international vernetzten Kriminellen lachen über das abhören privater Handys oder über Staatstrojaner. Jene Spielereien nerven den harmlosen User, sonst nichts …

Hohe Verantwortung

Das soll aber nicht heißen, dass man jede Überwachung ganz einstellen kann oder andererseits alles über die Bevölkerung hinweg voll durchboxen soll – sondern dass man sich hier weit mehr Gedanken machen muss als bisher.
Denn diejenigen, welche für unsere Sicherheit da sind werden bei Lücken auch kritisiert. Wenn was passiert „haben die da oben nicht gscheit überwacht!“ heißt es dann vielleicht.

Detail am Linken Rande

Interessant ist auch die Verschleierungs-, Vertuschungs- und Verharmlosungs-Taktik diverser Medien. Der Tenor ist wie immer gleich linkslastig: „armer, verwirrter Einzeltäter … gescheitert … muss man auch verstehen … “ …
Leider meinen dies auch ORF „Experten“, aber auch das von Herrn Herbert Kickl (FPÖ) so gelobte oe24.tv fuhr Insider auf die auch solche unfassbaren Töne absondern!

Letztlich läuft alles darauf hinaus, dass man Regierungs-Herolden und gar der höchsten Polizei-Instanz auf-oktroyiert was sie zu schreiben und sagen zu haben. Letztere tun das eh nicht im Interview, daher dreht man deren Aussagen in verdrehten Reporter Kommentaren halt um …

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