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London- Terrorist arbeitete sogar für die U- Bahn

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Wie oft bekommt man dies zu lesen: Terrorist arbeitete am Flughafen, U- Bahn, Bahn und vieles mehr. Auch in Krankenhäusern arbeiten sie.

Nach dem jüngsten Anschlag von London sind die britischen Sicherheitsbehörden massiv in die Kritik geraten. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie einen der Attentäter trotz seiner offensichtlich radikalen Haltung nicht stärker kontrolliert hätten. Khuram Shazad Butt, der bereits 2016 in einer TV- Dokumentation seine extremistische Gesinnung öffentlich machte, hatte sogar einige Monate bei den Londoner Verkehrbetrieben gearbeitet und Zugang zu den Tunneln unter dem Parlament gehabt.

Trotz seiner Verbindungen zu radikalen Islamisten arbeitete Butt von Mai bis Oktober 2016 für die Londoner U- Bahn. Die Zeitung „The Times“ berichtete am Dienstag außerdem, Butt habe Verbindungen zu einem der Attentäter des Londoner Terroranschlags vom 7. Juli 2005, bei dem Dutzende Menschen getötet worden waren, sowie zu einem bekannten Hassprediger gehabt.

Kritiker sagen dazu: „Wir müssen sie ja aufnehmen, um ihnen den Hass zu nehmen“!

Es ist ein Zwei schneidiges Schwert. Woran liegt hier der Mangel, sie sind nicht nur aufgenommen, sondern erfahren auch viele Hintergründe, es wird ihnen Vertrauen geschenkt und trotzdem bleiben sie Terroristen? Natürlich nicht alle. Manche mögen umdenken, deshalb wird vielleicht dieses Risiko eingegangen!

Doch steht es am Ende dafür?

Hier muss man sich endlich entscheiden.

Quelle

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