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Mann marschierte mit „Maschinengewehr“ durch Krems

Meditations / Pixabay

Einen Polizeieinsatz hat am Wochenende ein 28-Jähriger verursacht, der mit einer Softgun in der Kremser Innenstadt unterwegs war. Ein Anrufer meldete, dass ein Mann mit einem Gewehr spazieren ging. Polizisten stellten fest, dass es sich um eine Softgun handelte, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht. Der Kremser wurde dem Magistrat angezeigt, berichtete die NÖ Polizei am Dienstag.

Mann spaziert mit Soft-Gun durch Krems.

Es war eine Softgun, schaute aber einen Maschinengewehr täuschend ähnlich. „Die Menschen hatten große Angst, sie glaubten es sei ein Terrorangangriff“, so ein Polizist. Dabei wollte sich aber der 28 jährige nur einen schlechten Scherz erlauben.

Hier der Polizeibericht

Am 27. August 2016, gegen 14.30 Uhr, wurde die Bezirksleitstelle Krems telefonisch von einem Anzeiger darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der Innenstadt von Krems ein Mann mit einem
Gewehr spazieren gehen würde.
Bedienstete der Polizeiinspektion Krems trafen im Stadtgebiet von Krems einen 28-jährigen Mann aus Krems an, der mittels Tragegurt am Rücken ein schwarzes Gewehr trug.
Er wurde sofort aufgefordert, die augenscheinliche Waffe der Polizei zu übergeben, dieser Aufforderung kam der Mann nach. In weiterer Folge stellte sich heraus, dass es sich bei der augenscheinlichen Waffe um ein Softgun-Gewehr handelte. Die halbautomatische Softgun Waffe wird mit einer CO Patrone angetrieben und verschießt 6mm Kunststoffkugeln.

Der Mann gab an, die Waffe über das Internet in Deutschland bestellt zu haben und hätte in einem Wald damit geschossen.

Das Gewehr wurde sichergestellt und nach Absprache mit dem Magistrat Krems der Kriminalpolizeilichen Untersuchungsstelle übermittelt.

Der Vorfall erregte in Krems großes Aufsehen, zumal die Bevölkerung durch vergangene Terroranschläge in Europa sehr sensibilisiert ist.

Eine Softgun, die wie in diesem Fall einer echten Waffe täuschend ähnlich sieht, kann von einem Österreichischen Staatsbürger über 18 Jahren problemlos gekauft werden. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil eine Softgun nicht von einer echten Waffe unterschieden werden kann. Selbst bestens geschulte Polizisten können den Unterschied im Zuge von Amtshandlungen nicht sofort erkennen.

Der 28-Jährige wurde dem Magistrat Krems angezeigt.

Quelle

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