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Mundschutzweisung sofort zurücknehmen – Gefährdung der Beamten ist nicht zu vertreten

teetasse / Pixabay

Streitigkeiten wegen Mundschutz für Beamte die mit Flüchtlingen in Kontakt kommen!

Doch was macht das Volk die mit Flüchtlingen in Kontakt kommen?

„Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl muss seine Weisung, die den Beamten, die im Kontakt mit Flüchtlingen stehen, das Tragen eines Mundschutzes verbietet, sofort zurück nehmen“, forderte der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert. „Eine gesundheitliche Gefährdung der eingesetzten Beamten aus Gründen der Political Correctness ist unverantwortlich und fahrlässig“, so Herbert.

So habe Pürstl eine mündliche Weisung an die am Wiener Haupt- und Westbahnhof eingesetzten Beamten heraus gegeben, wonach die Verwendung eines Mundschutzes untersagt werde, so Herbert, der darauf verwies, dass die Beamten in Nickelsdorf sehr wohl einen Mundschutz tragen würden. Dieser, so Herbert, diene dazu sich vor ansteckenden Krankheiten – wie etwa der sogenannten Migrations-TBC – zu schützen.

Es sei nicht einzusehen, warum es für die Beamten in Nickelsdorf eine andere Gefährdungslage geben solle als für die in Wien. Handle es sich doch um dieselben Flüchtlinge, die sie zu betreuen hätten, so Herbert. Da nicht davon auszugehen sei, dass sich auf der Strecke Nickelsdorf-Wien Wunderheilungen ergeben würden, sei es unverantwortlich den Wiener Kollegen den Schutz ihrer Gesundheit zu verweigern – zumal Pürstl als ranghöchster Polizist und Vorgesetzter die Verantwortung für die Gesundheit seiner Untergebenen trage, betonte Herbert.

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