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NEOS: Eine Stimme für die SPÖ ist eine verlorene Chance

NEOS: Eine Stimme für die SPÖ ist eine verlorene Chance für echte Veränderung

Strolz und Meinl-Reisinger: „Versagen der alteingesessenen Parteien ist Turbo für FPÖ“

 „Oberösterreich hat gezeigt: Die Leute haben einen echten Frust – sie wollen nicht mehr zuschauen, wie die alteingesessenen Parteien das Land hinunterwirtschaften, keine Lösungen mehr haben für die Probleme unserer Zeit und nur noch nach Ausreden suchen, warum sie nichts zusammenbringen.“, erklärte NEOS-Parteichef Matthias Strolz im Rahmen einer Pressekonferenz heute, Dienstag.

„Wenn jetzt ein Bundeskanzler und ein Vizekanzler sich darauf ausreden, dass das Asylthema schuld war an ihrem Debakel, ist das eine Verhöhnung der Wählerinnen und Wähler, denn es wäre deren Verantwortung, für Lösungen zu sorgen“, betont Strolz. „Das Alte liegt im Sterben, die Machtmechanik, in der sich zwei Parteien das Land teilen, funktioniert nicht mehr. Der Schlussstein für die Zweite Republik wird von der Bevölkerung gesetzt.“

„Das Versagen der alteingesessenen Parteien ist ein Turbo für die FPÖ. Die Politik auch auf allen anderen Ebenen – sei es bei der Bildung, bei der Arbeitslosigkeit oder beim leistbaren Wohnen. Diese Politik hat keine Kraft mehr, keinen Mut und keine Inspiration. Und damit machen sich die Altparteien zu Straches besten Wahlhelfern“, bekräftigt Beate Meinl-Reisinger, Spizenkandidatin für Wien.

„In Wien sind wir nun konfrontiert mit einem zugespitzten Duell zwischen Häupl und Strache. Das haben wir schon kommen gesehen, deshalb waren wir die Ersten, die thematisiert haben, dass es bei dieser Wahl um Strache gehen wird. Und wir haben klar gemacht, dass wir eine echte Veränderung wollen. Aber mit uns wird Strache nie Bürgermeister“, betont Meinl-Reisinger.

„Das virtuelle verlogene Duell zwischen Häupl und Strache erinnert an zwei Westernhelden: Der Eine mit dem großen Colt unter dem noch größeren Bauchansatz und mit dem Ego des machttrunkenen Hausherrn. Der Andere mit gestählter Brust und Springerstiefeln aus vergangenen Zeiten. Dabei ist eines klar: Beide werden danach nicht Bürgermeister werden, Häupl wird bald weg sein, Strache geht nicht nach Wien. Es muss einen Filmriss geben und dafür werden wir sorgen“, betont Strolz.

Meinl Reisinger erinnert: „Das ist bereits die dritte Wahl, bei der Häupl sagt, dass man SPÖ wählen muss, um Strache als Wiener Bürgermeister zu verhindern. Das Ergebnis: 2005 erreichte die FPÖ in Wien 15 Prozent, 2010 waren es schon 25 Prozent. In den aktuellen Umfragen liegt Strache bei über 30 Prozent.“

„Die die SPÖ zu wählen bedeutet, das politische System in Wien fortzusetzen, das Häupl und die SPÖ in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, das die Wienerinnen und Wiener wütend macht: Eine Partei, die die Stadt als ihr Eigentum betrachtet, Parteien und Politiker, die sich schamlos am Steuergeld bedienen. Die Menschen trauen den Politikern nicht mehr. Und das werden sie allerspätestens bei der nächsten Wahl abstrafen. All das spricht eine starke Sprache:
Eine Stimme für die SPÖ ist eine verlorene Chance für eine echte Veränderung – und ein Elfmeter für Strache. Es braucht eine neue Kraft, um Strache aufzuhalten“, sagt Meinl-Reisinger.

„Wir sind die Einzigen, die den Mut haben, uns gegen dieses System zu stellen und damit den Nährboden für das Wachstum der FPÖ trocken zu legen. Es braucht echte, ehrliche Veränderung. Einen neuen Zugang zur Politik: Ein System, das sich nicht mehr selbst fett frisst, sondern endlich wieder auf die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger eingeht, Lösungen bringt und vor allem ehrlich ist. Deshalb haben wir einen Abspeckplan für dieses teuerste Politsystem der Welt vorgelegt. Wir wollen den Menschen wieder den Glauben an die Politik zurückgeben. Das ist das beste Rezept gegen Strache. Das wirkt“, schließt Meinl-Reisinger.

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