NEOS: Europa ist kein Nebenjob

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Angelika Mlinar: „Zu glauben, die Arbeit als Europaabgeordnete gerade in Wahlkampfzeiten einfach nebenbei machen zu können, ist gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern unverantwortlich.“

Höchst problematisch sieht NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar den Umstand, dass sowohl die neue ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger, die grüne Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl Ulrike Lunacek sowie der Generalsekretär der FPÖ, Harald Vilimsky, ihre Mandate als Abgeordnete des Europäischen Parlaments weiter behalten wollen: „Europa ist kein Nebenjob! Zu glauben, die Arbeit als Europaabgeordnete einfach zwischendurch machen zu können, ist unverantwortlich gegenüber den europäischen Bürgerinnen und Bürgern.“ Immerhin komme den Mandatar_innen des Europaparlaments als einzig direkt gewählten Vertreter_innen in der EU eine ganz besonders wichtige Rolle zu. „Diese Aufgabe nicht ernst zu nehmen, schädigt das Ansehen des Parlaments und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unser aller Arbeit für ein besseres Europa“, so Mlinar.

Die Aufgaben als Generalsekretär_in bzw. Spitzenkandidatin seien mit einer seriösen Arbeit in Brüssel und Straßburg nicht vereinbar, ist Mlinar überzeugt: „Ganz besonders in Wahlkampfzeiten geht sich das rein zeitlich nicht aus. Köstinger, Lunacek und Vilimsky sollten so fair sein und neue, motivierte Abgeordnete die Arbeit übernehmen lassen. Das wäre ein wahres Zeichen für ein starkes Europa. Das Geld der europäischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler weiter zu kassieren während man sich allein auf den Wahlkampf in Österreich konzentriert, ist es jedenfalls nicht.“

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