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NEOS feiert Wahlkampfabschluss: „Welle, die sich nicht mehr aufhalten lässt“

Die NEOS erwarten sich ein Wahlergebnis von 7-10%. „Drinnen sind wir so Matthias Strolz  das hat man uns bereits zugesagt“! Wie diese Zusage geht?

Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger und Bundesvorsitzender Matthias Strolz bei Schlusskundgebung am Schwedenplatz

„Wien ist ein gute Stadt, aber hinter den Kulissen liegt einiges im Argen. Wir sind die einzigen, die diese strukturelle Korruption offen ansprechen. Seit ich das Thema in der Elefantenrunde angesprochen habe, bekomme ich hunderte Mails, Facebook-Nachrichten und werde auf der Straße angesprochen – unzählige Geschichten wurden seitdem an uns herangetragen. Offenbar haben wir da einen wunden Punkt getroffen. Diese Selbstherrlichkeit der Politik, dieses korrupte Selbstverständnis, das Parteibuch als Eintrittskarte zu allem in dieser Stadt – davon haben die Wienerinnen und Wiener, davon haben wir die Schnauze voll“, eröffnete NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger ihre Rede zum Wahlkampfabschluss. Vorsitzender Matthias Strolz und Meinl-Reisinger feierten mit über 200 Aktivist_innen am Freitagnachmittag am Schwedenplatz die Abschlusskundgebung.

„Die Zeit ist reif für Veränderung. Wir sind mit dem kleinsten Budget, aber dem größten Herz und dem größten Engagement angetreten“, erklärte Strolz. „Beate Meinl-Reisinger wird eine Änderung im politischen System bewirken, denn wir haben den Mut, die Dinge anzusprechen. Wir legen den Fokus auf jene Themen, die den Menschen am Herzen liegen. Wir sind gekommen, um dieses verkrustete System, das sich selbst genügt, aufzubrechen. Und das braucht’s gerade in Wien dringend. Wir legen den Finger in die Wunde“, sagte Strolz.

„In den letzten Tagen ist eine Welle entstanden, die sich nicht mehr aufhalten lässt: Wir haben den Rückhalt der Bevölkerung“, stellte Meinl-Reisinger fest. „Jeden Tag sind neue Leute zu uns gestoßen, die mithelfen wollen, dieses System zu verändern: Fast 25.000 Wienerinnen und Wiener haben unser „Aufbegehren“ unterstützt. Wir wollen dem teuersten Politiksystem der Welt die Hosen ausziehen. 120 Millionen Euro können wir allein bei den Parteien und Politikern einsparen. Dieses Geld wollen wir in die Bildung investieren – denn das ist es, was unsere Kinder brauchen“, betonte Meinl-Reisinger.

„Es ist diese korrupte, faule Politik, die Strache die Wählerinnen und Wähler in die Arme treibt. Häupl und Genossen, aber auch die ÖVP haben Strache erst so stark gemacht , wie er jetzt ist. Deshalb ist es lächerlich, wenn Häupl jetzt erzählt, man soll ihn wählen, um Strache aufzuhalten. Den gleichen Schmäh erzählt er doch schon seit 2005 bei jeder Wahl – und gleichzeitig wird die FPÖ immer stärker. Nur eine Kraft kann Strache stoppen. Nur NEOS kann dieses System aufbrechen und den Menschen ihren Glauben in die Politik wieder zurückgeben“, so Meinl-Reisinger abschließend.

 

 

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