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NEOS: Flüchtlings-Tragödie muss zu Umdenken in der Asylpolitik führen

tassilo111 / Pixabay
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Niki Scherak: „Wir müssen alles daran setzen, dass solche Unglücke auf europäischem Boden nie wieder passieren“

Nach dieser unglaublichen Tragödie mit bis zu 50 toten Flüchtlingen in einem LKW bei Parndorf zeigt sich NEOS-Menschrechtssprecher Niki Scherak schockiert. „Wir haben immer befürchtet, dass es zu einer solchen Tragödie kommen könnte. Nun muss sich die österreichische Regierung die Frage gefallen lassen, ob sie auf bundes- und europäischer Ebene genug getan hat, um ein Unglück in diesem Ausmaß zu verhindern“, so Scherak. „Wir können jetzt nicht zum Tagesgeschäft übergehen. Das Wegschauen auf allen politischen Ebenen muss endlich ein Ende haben.“

„Die Antwort auf dieses Unglück kann nicht die alleinige Verstärkung der Grenzkontrollen und den Kontrollen in Zügen aus Ungarn sein. Flüchtlinge ohne Perspektive in ihren Heimatländern werden mit allen Mitteln probieren nach Europa zu gelangen und immer größerer Risiken in Kauf nehmen. Wenn wir die Zäune noch höher Bauen und die Grenzen verstärken, wird das nicht letzte Schreckensmeldung bleiben“, so Scherak weiter. „Es muss endlich legale Wege geben, um in die europäische Union zu gelangen, wie zum Beispiel die Möglichkeit in Botschaften in den Herkunftsländern Asyl zu beantragen. Wir müssen alles daran setzen, dass solche Unglücke auf europäischem Boden nie wieder passieren.“

FPÖ: Strache entsetzt über Flüchtlingstragödie im Burgenland

Schlepperbanden muss auch im Interesse ihrer Opfer das Handwerk gelegt werden

Entsetzt über die furchtbare Flüchtlingstragödie im Burgenland zeigte sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Diese Menschen, die einen solch grauenhaften Tod gefunden hätten, seien zutiefst zu bedauern.

Dieses entsetzliche Ereignis zeigt laut Strache auf, wie dringend nötig es sei, den verbrecherischen Schlepperbanden ihr schmutziges Handwerk zu legen. Rigorose lückenlose Grenzkontrollen seien ein Gebot der Stunde, nämlich auch im Interesse der Opfer der Schlepperbanden. Denn wenn dieses Fahrzeug schon an der Grenze entdeckt worden wäre, könnten die Menschen, die qualvoll gestorben sind, noch leben. Auch die Kontrollen im Inland müssten verstärkt werden. Es dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen, dass ein solcher LKW erst nach Tagen entdeckt werde. Die Innenministerin müsse jetzt endlich handeln.

Schlepper seien potentielle Mörder und müssten auch entsprechend behandelt werden. Man müsse die Strafen für diese Verbrecher drastisch erhöhen, um dieses widerliche Geschäft möglichst unattraktiv zu machen, forderte Strache.

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