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Niederösterreich sichert die Ernährung von über 10 Millionen Menschen.

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Niederösterreich sei der wichtigste Lebensmittelproduzent Österreichs. Niederösterreich sichere die Ernährung von über 10 Millionen Menschen. Auch das Jahr 2014 sei für die Land- und Forstwirtschaft ein sehr herausforderndes Jahr gewesen, etwa durch die sehr schwierigen Witterungsbedingungen. Er sprach den Bäuerinnen und Bauern seinen Dank und seine Anerkennung aus, weil sie sich u. a. für die Umwelt einsetzen und die Bevölkerung mit leistbaren Lebensmitteln versorgen. Er brachte einen Resolutionsantrag betreffend Fördervoraussetzungen für das Österreichische Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020 ein. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, die Vorgaben für die Inanspruchnahme der Förderung im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung abzuändern.

Klubobfrau Dr. Helga K r i s m e r – H u b e r (G) sagte, in den ländlichen Regionen würden Arbeitsplätze dringend benötigt. Es gebe aber auch große Chancen für die Landwirtschaft, was die neue Lebensweise der Menschen betreffe, erinnerte sie an den großen Bedarf beim Anbau von Bio-Soja. In Österreich habe die Zivilgesellschaft erkannt, dass vom transatlantischen Abkommen mit Amerika (TTIP) eine große Gefahr für die heimische Landwirtschaft ausgehe. Wenn man die Absenkung von Standards verhindern wolle, dann gelte es, zu handeln. Sie brachte gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen und den Abgeordneten Gottfried Waldhäusl und Ing. Martin Huber einen Resolutionsantrag für eine TTIP- und CETA-freie Landwirtschaft ein.

Klubobmann Gottfried W a l d h ä u s l (FP) meinte, der Bericht zeige deutlich auf, wie ausgeprägt das „Bauernsterben“ im Land sei. Die Problematik im bäuerlichen Berufsleben sei auf die zu geringen Erzeugerpreise zurückzuführen. Den großen Gewinn beim Milchpreis lukriere leider nur der Handel. Es wäre wichtig, die eigene Bevölkerung im Fall einer Krise von der eigenen Landwirtschaft versorgen zu können, wozu aber neue Modelle und Ideen notwendig wären. Dabei müsse auch über so genannte „Schutzzölle“ nachgedacht werden. Seiner Fraktion kümmere sich besonders auch um die Imker und die Gesundheit der Bienenstöcke. Er brachte einen Resolutionsantrag gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen und den Abgeordneten Dr. Krismer-Huber und MMag. Dr. Petrovic betreffend faire und garantierte Erzeugerpreise für die Landwirtschaft ein.

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