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Österreich muss die Flüchtenden an der Grenze abholen ?

NEOS zu Flüchtlingsstrom aus Ungarn: Österreich muss die Flüchtenden an der Grenze abholen und versorgen

Niki Scherak: „Die Bundesregierung hat die Chance, endlich einmal richtig zu handeln“

„Die chaotischen Zustände in Ungarn zeigen eines deutlich: Flüchtlinge ohne Perspektive in ihren Heimatländern probieren mit allen Mitteln, nach Europa in Sicherheit zu gelangen. Da helfen keine Zäune, keine Grenzkontrollen und kein noch so menschenverachtendes Verhalten. Sie kommen. Und das ist seit heute nicht mehr zu übersehen“, kommentiert NEOS-Menschenrechtssprecher Niki Scherak, die vielen hundert Flüchtlinge, die sich zu Fuß von Budapest auf den Weg nach Österreich bzw. Deutschland zu machen. „Es ist beeindruckend, wie viele privaten Initiativen sich in den vergangenen Tagen und Wochen gebildet haben, um den Flüchtlingen zu helfen. Sie zeigen, was Menschlichkeit wirklich ausmacht. Das soll der österreichischen Bundesregierung endlich Vorbild sein: genug der salbungsvollen Worte, jetzt müssen Taten folgen.“, so Scherak.

Und weiter: „Orban ist aufgerufen, das Chaos nicht noch weiter zu vergrößern und jetzt zumindest dafür Sorge zu tragen, dass die vielen hundert Flüchtenden ein Lager für die Nacht bekommen und entsprechend versorgt werden. Das ist das Mindeste, was er machen kann. Und die österreichische Bundesregierung hat jetzt jedenfalls die Chance, endlich richtig zu handeln: Wenn sie schon nicht bereits in Ungarn die Schutzsuchenden abholen kann, so kann sie zumindest organisieren, dass sie an der österreichisch-ungarischen Grenze abgeholt und versorgt werden. Es dauert einige Tage, bis die Flüchtenden die Grenze erreichen, es kann niemand behaupten, dass sie überrascht wurden. Kommen wir in die Gänge und zeigen zumindest ab der österreichischen Grenze Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit“, so Scherak abschließend.

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