News Ticker

Psychiater rastet bei Verkehrskontrolle aus

geralt / Pixabay

Sie sind selbst überfordert. Aber eine Gefahr für Patienten. Trotzdem viele haben Narrenfreiheit.

So erzählte mir ein Klient: „Ich ging zum Psychiater, der ist dreckig dagegessen, hat mich weder begrüßt, noch angesehen, sondern ein Rezept in die Hand gedrückt, diese Medikamente nehmen sie“! Ich wollte noch sagen: „Stopp sie kennen mich ja nicht, da schrieb er nicht therapiefähig“!

„Wissen sie wie Hilflos man sich da fühlt“?

„Kränker als je zuvor ist“?

Heute hat sich bestätigt, was für Leute Psychiater sind. Selbst voller Probleme und eine Gefahr für die Allgemeinheit. Es könnte sich um einen Gruselfilm handeln, ist aber leider Realität.

Im Vollrausch Polizisten attackiert.

Dieser Psychiater und gerichtlich beeideter Gutachter benötigt offenbar selbst dringend Hilfe: Im Zuge eines „Saufanfalls“ entgleiste eine Verkehrskontrolle am 3. Jänner völlig. Dabei hatten Polizisten den Mercedes des Sachverständigen in der Ramperstorffergasse halb am Gehsteig geparkt entdeckt.

Als die Cops den Wagen unter die Lupe nahmen, kam der Doktor in Hausschlapfen auf die Straße und beschimpfte die amtshandelnden Beamten wüst. Er werde ihnen den „Arsch aufreißen“ und sie „vor Gericht bringen“. Dabei schlug er zweimal gegen den Arm eines Cops; bei der Festnahme spuckte der Psychiater einen Inspektor an und trat ihm ins Knie. Am Freitag vor Gericht bedauerte der Akademiker den Ausraster und sprach von einem Burn-out, familiären Problemen – seine Mutter lag damals im Sterben. Außerdem sei er mittlerweile selbst in Behandlung und mit einem Medikament eingestellt, damit er seinen Zorn besser bewäl­tigen könne.

Gar nichts wird ihm drohen, er wird weiter auf Patienten los gelassen werden. Und leider muss auch hier die Unschuldsvermutung gelten.

Patienten können sich gegen solche leider nicht wehren, nicht wirklich. Da versteht man die Angst sich so jemand anzuvertrauen.

Quelle

Ähnliche Artikel