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Rote Karte für blauen Teamkapitän beim Anpfiff zum Präsidenten-Match

Rote Karte für H.C. Strache Rote Karte für H.C. Strache und Geschichtsunterricht zum Staatsfeind Nr.1 | © zib / Klaus Friese
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So sauer hat man unseren (Noch)-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer noch nie gesehen als beim Platzverweis an FPÖ-Teamkapitän H. C. Strache. Grund für die Rote Karte an den Blauen: H C. Strache´s (gezielter?) Ausutscher bez. der Rolle des derzeitigen Kanzlers.

Wenn zu Beginn der Wahlwerbung um das Amt des Bundespräsidenten vom Obmann einer Partei, die bis zur Stunde noch gar keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hat, der österreichische Bundeskanzler wörtlich als „Staatsfeind“ bezeichnet wird, dann muss unverzüglich und rechtzeitig die Stopptaste gedrückt werden„, sagte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu einschlägigen Äußerungen des FPÖ-Obmannes in Wels.

Jedes Verständnis für Kritik und auch für scharfe Kritik, aber kein Verständnis für eine Ausdrucksweise, die in einem friedlichen und demokratischen Land absolut nichts verloren hat und die Wahlwerbung für das Amt des Bundespräsidenten in einer nicht vertretbaren Weise vergiftet. Eine sachliche Reaktion auf diese und allenfalls ähnlich bösartige Äußerungen im Zuge der Wahlwerbung kann nur lauten: „So nicht!„, schloss der Bundespräsident.

sa.: Das Interview mit ÖSTERREICH

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