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Schaden für KMU durch Grenzkontrollen

wolf23362 / Pixabay

Für die Wirtschaft ist es bereits eine Katastrophe. Für die Arbeitnehmer auch. Grenzen dicht, Grenzkontrollen. Stau und Unfälle sind die Folge. Leider auch tödliche Unfälle. Die Menschen kommen zu spät zur Arbeit. Ihre Geduld ist gefordert.

Wer hätte je  gedacht das durch die Flüchtlinge allein so ein Chaos geschehen kann, dass sogar das Militär wieder gefordert ist? Schrecklich wie es zugeht. Dabei sind viele bereit nach  wie vor zu helfen nur es werden immer mehr und das droht viele Länder zu erdrücken.

Raschere Kontrollen bei Güterbeförderung gefordert

Die Fachliste der gewerblichen Wirtschaft Österreich -RfW lud zum Sommerfest in das Schloßrestaurant Cobenzl, zu dem zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft gekommen waren. Bundesobmann Komm. Rat Detlev Neudeck widmete sein Hauptaugenmerk in seiner Eröffnungsrede den aktuellen Herausforderungen an den Österreichischen Grenzen für die heimische Wirtschaft.

Die verschärften Grenzkontrollen der Deutschen und die unkontrollierte Aufnahme weiterer Asylwerber, welche durch Österreich nach Deutschland weiterziehen wollen, haben bereits zu einem enormen Schaden für die Mittelständische Wirtschaft geführt.

Neudeck dazu: „Die Unternehmer fragen Kanzler Faymann und Vizekanzler und Wirtschaftsminister Mitterlehner warum sie bei ihrer Entscheidung, die Asylwerber ungehindert einreisen zu lassen, diesen absehbaren Schaden für die heimische Wirtschaft in Kauf genommen haben? Welche Begleitmaßnahmen werden zum Ausgleich zur Verfügung gestellt? Im grenznahen Bereich kommt der Verkehr stellenweise zum Erliegen, Just-in-time-Lieferungen sind praktisch unmöglich geworden, die Zeit für Arbeitswege von Grenzgängern beträgt mehrere Stunden.“

Neben dem Transportgewerbe sei vor allem die verarbeitende und produzierende Wirtschaft betroffen, nachdem viele Betriebe seit Jahren gerade aus Kostengründen ihre Lagerstände reduzieren mussten. Die bereits angespannte wirtschaftliche Lage vertrüge kaum weitere Belastungen, wie eben diese.

„Völlig unverständlich ist, warum neben den verständlichen deutschen Grenzkontrollen, niemand von unserer Regierung dafür eintrat, an den großen Grenzübergängen wenigsten eine Spur für die Güterbeförderung freizuhalten und für Maßnahmen am Schienenweg zu sorgen, damit wenigstens diese schneller kontrolliert passieren können? Abzusehen ist ein erheblicher Einbruch beim Export, womit sich die Frage aufzwängt, wie damit das erhoffte Wirtschaftswachstum stattfinden soll? Nachdem ein Anhalten der Situation mittelfristig wahrscheinlich ist und sich diese wieder verschärfen wird, fordern wir hier rasche Maßnahmen von Wirtschaftsminister Vizekanzler Mitterlehner“, meinte der Bundesobmann der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft Österreich, Komm. Rat Detlev Neudeck.

 

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