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Schadstoffausstoß in Österreich muss radikal gesenkt werden

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Willi zu Abgasskandal: Schadstoffausstoß in Österreich muss radikal gesenkt werden

Grüne: Rupprechter muss Herstellerangaben prüfen lassen

„Als Zuständiger für saubere Luft hat Minister Rupprechter ein ernstes Problem: Österreich überschreitet seit Jahren die laut EU-Richtlinie zulässigen Stickoxid (NOx) – Emissionen. Österreich ist neben Luxemburg EU-Schlusslicht bei den gesundheitsschädlichen Kfz-Schadstoff-Ausstößen“, hält Georg Willi, Verkehrssprecher der Grünen, fest.

„Rupprechter bleibt vollkommen untätig. Das muss im Interesse der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger endlich geändert werden. Wir Grüne werden den Minister an seine Verantwortung erinnern“, sagt Willi und kündigt eine ernste Auseinandersetzung mit dem Minister im morgigen Umweltausschuss des Nationalrats an.

„Zur Verantwortung Rupprechters gehört auch, den Abgasskandal bei VW-Modellen nicht nur mit Kommentaren von der Galerie aus zu begleiten. Wir wissen inzwischen vom ICCT („The International Council on Clean Transportation“), dass auch Modelle anderer Auto-Hersteller die erlaubten Schadstoffgrenzen mehrfach überschreiten. Damit ist dieses Thema ein Problem vieler Autohersteller und kein reiner VW-Skandal. Da kann sich der Umweltminister nicht in die Warteposition begeben und schauen, was das deutsche Kraftfahrbundesamt macht. Jeden Tag stoßen hunderttausende Kraftfahrzeuge in Österreich viel mehr Stickoxide aus als zulässig. Jeder Tag mehr des Zuwartens ist einer zu viel. Rupprechter hat in Abstimmung mit Minister Stöger die Verantwortung, umgehend die Herstellerangaben zu den Schadstoffausstößen zu überprüfen. Darüber hinaus dürfen Autos, die die Abgasnormen nicht einhalten, nicht weiter auf unseren Straßen unterwegs sein oder neu zugelassen werden. Es geht um die Gesundheit der Menschen in diesem Land“ sagt Willi.

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