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Senat der Wirtschaft: Wahlkampfslogan der SPÖ macht sprachlos

qimono / Pixabay

„In einer gewissen Sprachlosigkeit verharrt man, wenn man den Wahlkampfslogan der SPÖ vernimmt: „Ich hol mir, was mir zusteht“.
Man stelle sich ein Plakat mit Kanzler Christian Kern vor, auf dem dieser Slogan steht! Wer holt sich dann was? Der Parteichef und die Parteimitglieder holen sich alles was geht?
Oder sie wollen was für die Bürger holen – dann aber passt der Slogan nicht so recht!
Also was nun?“, stellt Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, fest. Dass sich die Partei keine großen Gedanken um den ihr so „lieb“ umworbenen kleinen Mann bzw. die kleine Frau macht, zeigt sich doch eigentlich fast täglich. Die SPÖ ist eine Regierungspartei, die aber nun endlich zeigen will, was sie „drauf hat“. Seit nunmehr über 40 Jahren regiert sie aber schon mit kleiner Unterbrechung, was soll also heute so anders werden? Die Pensionen sollen sicher sein?!
Wer nur ein wenig von Mathematik versteht, weiß, dass es sich ohne Reformen nicht ausgehen kann, wenn wir heute im Vergleich zu 1970 weniger lang arbeiten, gleichzeitig aber 8 Jahre länger in Pension sind. Dass gerade die parteinahen Unternehmen wie die Arbeiterkammer, Wiener Wohnen, etc. Betriebspensionen, die weit über den Normalpensionen liegen, ausbezahlen, ist Sozialbetrug, denn finanziert werden diese Extrempensionen aus Pflichtmitgliedschaften und Steuern. Diese große Anzahl von Bevorzugten stellt sichtlich ein besonders schützenswertes Biotop dar- die hat sich offenbar schon geholt, was sie glaubt, dass ihr zusteht. Eine verlogene Taktik, die stark an den Pensionistenbrief von Kanzler Vranitzky unter dem Motto erinnert: „Die Pensionen sind sicher!“.

Umweltschutz findet im aktuellen Wahlprogramm der SPÖ sowieso nicht statt. Der wäre ja auch erklärungsbedürftig und ist mit wenigen Parolen nicht abzuhandeln. Dafür sollen Lehrlinge in der Berufsschule nicht mehr sitzenbleiben, aber kostenlos den Führerschein machen. Klingt ja fast so als hätten viele SPÖ Mitglieder eine Fahrschule und würden sich um deren Fortbestand sorgen. Und als Draufgabe gibt es noch eine Anleihe bei Donald Trump: Kanzler Kern bietet: Einen Deal für die Wirtschaft!

Der Ruf nach Richtungsentscheidung? seit Jahrzehnten stellt die SPÖ den Sozialminister und weiß der Bundeskanzler eigentlich nicht, dass er Bundeskanzler ist? Was will er denn noch werden? Dieses schöne Österreich benötigt dringend ein Aussteigen aus der Vollkaskomentalität. Das Leistungspotenzial muss geweckt und belohnt und nicht noch mehr „Geschenke“ erfunden werden, die wir uns auf Dauer dann wieder nicht leisten können. Wir brauchen Aufbruchsstimmung, neue Reformideen und einen frischen Wind, der Mut macht und keinen Aufruf zum Klassenkampf.

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