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Sexueller Übergriff in Hallenbad-angeblich durch Bademeister selbst

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Ein Bademeister eines öffentlichen Hallenbades in Vöcklabruck soll eine Schülerin sexuell missbraucht haben. Die 15-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck war am Nachmittag des 30. April 2016 mit ihrem Freund im Hallenbad Vöcklabruck. Intimitäten zwischen den Jugendlichen dürften vom Bademeister bemerkt worden sein. Daraufhin bestellte er beide getrennt voneinander zwecks Belehrungen in sein Büro. Nach der Belehrung soll der Mann der 15-Jährigen angeboten haben, sie „gynäkologisch“ zu untersuchen, da das Mädchen angeblich Angst vor einer möglichen Schwangerschaft gehabt hätte. Sie soll laut Aussagen des Beschuldigten den vermeintlichen Untersuchungen zugestimmt haben. Nach diesen „Untersuchungen“ ging das Mädchen nach Hause. Nachdem der Mann per Telefon Kontakt mit ihr aufnehmen wollte, vertraute sich die Schülerin ihrer Mutter an.

Mutter und Tochter erstatteten daher am 4. Mai 2016 die Anzeige bei der Polizei. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen. Bei der Einvernahme zeigte sich der Beschuldigte geständig. Derzeit sind keine weiteren Vorfälle in diesem Hallenbad bekannt. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Wels wird nach Abschluss der Erhebungen erfolgen.
Zeugen und Opfer von ähnlichen Vorfällen werden ersucht sich unter der Telefonnummer 059 133 40 3333 zu melden.

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