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Sie haben auch für sich geschwiegen Frau Dorfmeister

Michaela Dorfmeister | © Foto von Christian Jansky / Pexels / mon:zib Michaela Dorfmeister | © Foto von Christian Jansky (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons / Higru: Pexels (Pixabay) / mon: zib.

Immer wieder werden die Kinder vorgeschoben wenn es eng wird.
Das gefällt mir nicht, der Erwachsene trägt die Verantwortung und konnte sie nicht tragen, wie in ihrem Fall, beide Elternteile.

Immer wieder alles auf den Rücken der Kinder. Ich hoffe ihre Tochter wird gut betreut. Und sie auch. Ich höre ihren Hilferuf und ihre Ohnmacht bis hier her. Nein, sie konnten sich nicht helfen, sie wollten geliebt werden.
Ihr Mann ist aber sehr krank wie sie selbst sagen, er konnte weder ihnen geben was Sie wirklich brauchen, noch ihrer Tochter.

So viele stecken in der selben Zwickmühle wie SIE Frau Dorfmeister.

So viele sehen sich wie Sie als Opfer, Opfer weil unsere Gesellschaft nichts anderes kennt. Nur Opfer oder Täterrolle. Doch alles hat mit dem Leben selbst zu tun, Leben und Kausalität, Zusammenhänge. Es hat mit Erinnerung zu tun und vieles mehr.

Ich hoffe ihre Tochter schafft es, diese Situation zu überstehen, in dem sie zwar davon weiß, aber Vergeben kann: Vergeben ist die allerwichtigste Stufe in so einem Fall. Aber nicht mehr in dieses selbe Muster zurückfallen. Loslassen ist der nächste wichtige Schritt.

Und dann, wie der Phönix aus der Asche zu neuem Leben kommen.
Leider ist dies nicht leicht, die Erinnerung wird bleiben, die Warnsignale hoffe ich auch.

„Ich schwieg für meine Tochter“!
Im Inneren weiß jede Mutter und Frau, es ist nur die Halbwahrheit.
Ich schwieg weil ich nicht weiß wie es sonst weitergehen soll, ich liebe ihn ja, was soll ohne ihm werden? Die Angst vor dem Alleinsein
, die Angst vor dem Stempel lässt diese Frauen schweigen. Die Gesellschaft ist mit schuld warum diese Frauen schweigen. Frauen wie Sie, Frau Dorfmeister.

Der Dreck wird Sie noch lange verfolgen.

Hier nochmals Frau Dorfmeister Interview.