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Sozialpartnerschaft hat gutes Ergebnis erzielt

TBIT / Pixabay
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Erfolge auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.

„Der erfolgreiche Abschluss der KV-Verhandlungen für die Metallindustrie zeigt eindrücklich: Die Sozialpartnerschaft funktioniert und erzielt tragfähige Lösungen im Sinne der arbeitenden Menschen in Österreich“, betont ÖGB-Präsident Erich Foglar. Trotz nächtelanger Verhandlungen und anfänglicher Unstimmigkeiten sei man zu einem sehr guten Kompromiss gekommen, der für Arbeitnehmer- sowie Arbeitgebervertreter zufriedenstellend sei.

Einigungen am Verhandlungstisch

„In den letzten Wochen und Monaten gab es einige Zurufer, die das Ende der Sozialpartnerschaft beschworen haben. Das Gegenteil ist der Fall. Auch in schwierigen Zeiten wird von den Sozialpartnern konstruktiv gearbeitet. Hunderte Kollektivverträge, die jedes Jahr abseits der medialen Berichterstattung verhandelt werden, zeugen vom Konfliktlösungspotential des sozialpartnerschaftlichen Modells“, so der ÖGB-Präsident.

In den letzten 70 Jahren konnte der Interessensausgleich zwischen ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern weitgehend am Verhandlungstisch erzielt werden“. Damit wurde auch ein wesentlicher Beitrag zu Stabilität und sozialem Frieden geleistet, erklärt Foglar.

Modell für die Zukunft

Die Sozialpartnerschaft hat international Vorbildwirkung und Österreich ist ein wohlhabendes Land mit hohen sozialen Standards. Das zeigt, dass die Sozialpartnerschaft nicht nur ein Erfolgsmodell der Vergangenheit, sondern auch eines für die Zukunft ist“.

Sozialpartner einigten sich auf 1,5% mehr Lohn.

Geeinigt haben sich die Sozialpartner auch auf eine Freizeitoption – mehr Freizeit statt mehr Geld – und ein neuartiges „Zeitkonto“. Das neue dreistufige Arbeitszeitmodell mit einem Zeitkonto sei „sehr innovativ“, sagte KV- Chefverhandler Rainer Wimmer (Pro- Ge). „Es ist ein Modell, das der Realität angepasst wurde“, so der Gewerkschafter.

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