SPÖ sorgt sich um das Krankenhaus Mödling

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NR Hannes Weninger fordert Schluss mit dem Herumdoktern!

„Mit dem Herumdoktern am Krankenhaus Mödling muss endlich Schluss sein. Patienten und Personal sind zunehmend verunsichert und das Haus verliert an Ansehen in der Bevölkerung“, sorgt sich SPÖ-Nationalrat Hannes Weninger.

Vom unnützen Grundkauf in Friedhofsnähe, über die Fehlentscheidung zum Neubau am alten Standort bis zur jüngsten Streichung der versprochenen Tiefgarage steht das gesamte Projekt unter keinem guten Stern. Dass nun auch die medizinische Versorgung ins Wanken gerät, will die Mödlinger Bezirks-SPÖ jedoch nicht kampflos hinnehmen. In einem Leitantrag zur Bezirkskonferenz wird die Verlegung der Unfallchirurgie nach Baden und die Abgabe des Kardiologie-Schwerpunktes nach Wiener Neustadt kritisiert und die Einhaltung der vereinbarten Fächeraufteilung gefordert. „Das hin und her schicken von Patienten, Rettungsfahrzeugen und Krankenakten ist eine Zumutung“, berichtet Hannes Weninger über zunehmende Beschwerden von Patientinnen und Patienten.

Konkret will die SPÖ ein Mitspracherecht für die Gemeinden. Die zwanzig Gemeinden zahlen zwar jährlich mehr als 30 Millionen über den sogenannten NÖ Krankenanstalten-Zusammenarbeitsfonds (KRAZAF) ein, haben aber keinerlei Mitspracherecht. „Das Land bucht den Gemeinden und Städten Monat für Monat viel Geld ab, entscheidet jedoch über die Köpfe der Betroffenen hinweg“, so Weninger, schließlich sei das Krankenhaus „eine der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen im Bezirk“.

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