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St.Pölten Familien Drama mit toten und schwer Verletzten

geralt / Pixabay

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Verdacht des Mordversuches mit anschließendem Suizid des Täters

Ein 66-jähriger Mann aus Böheimkirchen, Bezirk St. Pölten, attackierte am 26. Dezember 2015, gegen 17.30 Uhr, auf dem Parkplatz vor einem Haus in Wiesen, Bezirk St. Pölten, einen 71-jährigen Mann und eine 56-jährige Frau, beide aus Salzburg, mit einem Küchenmesser und einer Hacke, wobei der 71-Jährige durch einen Bauchstich schwer verletzt wurde. Das weibliche Opfer erlitt oberflächliche Schnittverletzungen am linken Unterarm.
Beide Verletzten konnten in weiterer Folge vom Tatort flüchten.
Beim Eintreffen von Bediensteten der Polizeiinspektion Böheimkirchen verübte der 66-jährige Beschuldigte Suizid durch Erschießen.
Die Verletzten wurden mittels Notarztwagen in ein Landesklinikum überstellt.
Das Motiv dürfte im privaten Bereich zu suchen sein.
Weitere Erhebungen seitens des Landeskriminalamtes Niederösterreich sind im Gange.

oe24 dazu: Zwei Verletzte
Der 71-Jährige erlitt einen Bauchstich. Der Frau wurden Schnittverletzungen am linken Unterarm zugefügt. Beide Opfer wurden per Notarztwagen ins Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert. Der Mann befand sich am Sonntag weiterhin auf der Intensivstation, sein Zustand galt laut Polizeisprecher Thomas Heinreichsberger jedoch als stabil.

Küchenmesser und Hacke
Zu dem Angriff auf das Paar war es auf dem Parkplatz vor dem Haus des 66-Jährigen gekommen. Der Mann hatte sich dazu eines Küchenmessers und einer Hacke bedient. Als Beamte der Polizeiinspektion Böheimkirchen eintrafen, erschoss sich der Beschuldigte mit einem Gewehr.

Streit gilt als Auslöser
Erhebungen des Landeskriminalamtes NÖ in dem Fall dauerten am Sonntag an. Streitpunkte im privaten bzw. familiären Bereich gelten jedenfalls als Auslöser der Tat.

Zeit im Blick: Eskalationen durch gegenseitige Kränkungen lassen sich oft nur schwer stoppen. Die Polizei war schon anwesend als sich der mutmaßliche „Täter“ erschoss.

Da muss schon vieles im argen liegen und jedes Vertrauen gebrochen sein um so eine Tat zu begehen. Da aber die „Opfer“ überlebt haben werden sie der Polizei sehr viel darüber sagen können.

Kronen Zeitung dazu:

Zeit im Blick: Zum Glück haben die Opfer überlebt und können sagen was zu dieser Wahnsinn Tat geführt hat.

Kurier

Quelle

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