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Statt Grexit nächste Milliarden-Vernichtung paktiert!

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Vilimsky: Statt Grexit nächste Milliarden-Vernichtung paktiert!

FPÖ beharrt auf Volksabstimmung in Österreich über Zurverfügungstellung weiterer Mittel für Griechenland

„Die Einigung auf ein drittes Hilfspaket für Griechenland zeigt ganz klar: In der EU geht es nur darum, den Euro als politisches Projekt um jeden, wirklich jeden Preis durchzusetzen. Und diesen Preis begleichen statt der Banken die Steuerzahler, die jetzt einmal mehr Milliarden in das ökonomische schwarze Loch namens Griechenland schicken dürfen.“ So reagierte heute Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär und Delegationsleiter der FPÖ im Europaparlament, auf die jüngste Einigung in den Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland.

Dass Bundeskanzler Faymann eine solche Einigung als „gute Nachricht“ bezeichne, könne man laut Vilimsky angesichts dessen, was hier alles an Rechtsbruch und Geldvernichtung passiert, nur als blanken Zynismus auffassen. Denn völlig klar sei, so der FPÖ-Generalsekretär: „Auch dieses frische Geld wird – wie schon die Milliarden davor – einfach weg sein.“

Laut Vilimsky sei die Einigung mit Griechenland auch ein klares Signal an andere Schuldnerländer: „Spanien, Italien oder Portugal werden die nächsten sein, die eine ähnliche Strategie versuchen. Sie haben jetzt von Tsipras gelernt: Frechheit siegt, da der EU offenbar alles egal ist, wenn es darum geht, den Euro als politisches Projekt gegen jede wirtschaftliche Vernunft einzuzementieren. Einzig nachhaltige und sinnvolle Lösung wäre der Ausstieg Griechenlands aus dem Euro gewesen.“ In Österreich müsse es jetzt eine Volksabstimmung über die Zurverfügungstellung weiterer Mittel geben. „In Griechenland als Schuldnerland abstimmen und in Österreich auf der Gläubigerseite nicht ist demokratiepolitisch völlig inakzeptabel„, so Vilimsky.

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