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Strache gegen syrischen Flüchtling

Heinz Christian Strache Heinz Christian Strache | © Franz Johann Morgenbesser / Lizenz / Quelle

Schlagabtausch in offenen Brief

„Es reicht!“ Strache wettert weiter gegen syrischen Flüchtling

Der Syrer hatte Strache einen Brief geschrieben, dieser Brief brachte HC Strache dazu mit einem offenen Brief dem Syrer zu antworten.

FPÖ-Chef Strache reagiert erneut auf die Worte von Aras Bacho.

Seit gestern liefern sich der syrische Flüchtling Aras Bacho und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ein erbittertes Duell über die Medien und Facebook. Aras Bacho hatte gestern via oe24.at einen offenen Brief an Strache und die FPÖ publiziert. Darin kritisiert er die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge. Flüchtlinge bräuchten anfangs eben Geld, um sich etwas aufzubauen.

Straches Antwort kam prompt und direkt. Integration sei keine Hol-, sondern Bringschuld, schrieb der FPÖ-Chef. „Sie müssen sich unserer westlichen Lebensweise anpassen. Unterstützung für Ihren Weg bei uns bekommen Sie mehr als genug.“ Bacho solle gefälligst sein Heimatland Syrien wieder aufbauen. Zum Schluss bezeichnete er den Brief als „rotzfrech“ und riet dem Flüchtling: „Wenn Sie das nicht verstehen, dann lassen Sie es sich übersetzen.“

Strache: Der Flüchtling sei rotzfrech!

Integration sei keine Hol-, sondern Bringschuld, schrieb der FPÖ-Chef. „Sie müssen sich unserer westlichen Lebensweise
anpassen.

Strache: „Schon mal etwas von Dankbarkeit gehört?“

Es dauerte nur wenige Stunden, bis Strache auch auf diesen Brief Aras Bachos antwortete. Auf Facebook attackiert er den syrischen Flüchtling erneut. „Schon mal etwas von Dankbarkeit gehört? Demut? Hilfsbereitschaft?“ Bacho soll nicht auf seinem „hohen Ross des Linkspopulismus“ herumreiten, sondern mit der „Nächstenliebe“ beginnen, so Strache. „Schauen Sie wo Ihr Beitrag sein könnte. Außer Ihren verbalen Ergüssen. BEVOR Sie prophylaktisch meine Wähler beleidigen!“

Hier der ganze Schlagabtausch