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Tätigkeitsliste für Asylwerber: FPÖ sieht Gefahr

geralt / Pixabay

Forderung namhafter CDU-Politiker nach Einreiseverweigerung für Asylwerber, die aus sicheren Drittstaaten kommen, ist äußerst besorgniserregend für Österreich.

Kritisch sieht der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann die gestern vom Innenministerium veröffentlichte Tätigkeitsliste für Asylwerber. „Man muss sich hier genau anschauen, welche Leute in welchen Bereichen Arbeiten erledigen dürfen. Personen, deren laufende Asylverfahren aus besorgniserregenden Gründen auch negativ ausgehen können, sollten nicht in sensible Bereiche wie Betreuungseinrichtungen, Kindergärten, Schulen oder Krankenanstalten vorgelassen werden.
Es liegt in der Verantwortung des Innenministeriums, im Sinne der eigenen Bevölkerung genau zu überprüfen, wer wo bedenkenlos eingesetzt werden kann“, so Darmann, für den auch klar ist, dass eine gemeinnützige Arbeit der Asylanten für die Gastgesellschaft aufgrund der umfangreichen Leistungen die sie vom Staat erhalten, selbstverständlich ohne Bezahlung zu erfolgen hätte. Ein guter Beginn wäre es jedenfalls, wenn Asylwerber ab sofort ihre Unterkünfte selbst putzen, da sie derzeit noch immer vom österreichischen Steuerzahler Putzfrauen bezahlt bekommen.

Sehr besorgt ist der Kärntner FPÖ-Chef auch über aktuelle Berichte, wonach die innenpolitischen Sprecher der CDU die Forderung erhoben haben, dass Asylwerbern, die aus sicheren Drittstaaten kommen, die Einreise nach Deutschland ausnahmslos verweigert wird. „Genau davor warnt die FPÖ von Anfang an. Wenn sich diese Forderung namhafter CDU-Politiker durchsetzt, werden noch mehr Asylwerber als bereits bisher an Deutschlands Grenzen abgewiesen und bleiben in Österreich. Die rot-schwarze Stillstandsregierung muss daher endlich die Augen öffnen und einen sofortigen Asyl- und Zuwanderungsstopp in Österreich umsetzen, bevor dies Deutschland macht“, betont Darmann.

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