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Telefon-Betrug durch falsche Kriminalbeamte: Bereits mehrere Opfer in Wien

Unsplash / Pixabay

Betrüger bedienen sich generell verschiedener Zugänge, um ihre Opfer durch Täuschung zur Herausgabe von Wertgegenständen oder Geld zu bringen.
Hierbei bedienen sich die Täter oft einer Methode, die hinlänglich als „Social Engineering“ bezeichnet wird.
Die Opfer werden analysiert und auf zwischenmenschlicher Ebene geschickt manipuliert, sodass ein falsches Vertrauen zu dem Täter aufgebaut wird.
Eine spezielle Art dieses Betrugs-Modus wurde vom Landeskriminalamt Wien nun auch erstmals in der Bundeshauptstadt festgestellt:

Die (meist älteren) Opfer erhalten einen Anruf, wobei sich am anderen Ende der Leitung ein Mann als Kriminalbeamter vom „Betrugsdezernat Mitte“ (oder ähnlich) ausgibt. Der angebliche Kriminalbeamte gibt an, in einem großen Betrugsfall gegen Mitarbeiter der jeweiligen Bank der Opfer zu ermitteln und beeinflusst die Opfer derart, dass diese ihre Ersparnisse beheben. Im Anschluss wird ein angeblicher Kriminalbeamter vorbeigeschickt, der das Geld dann in „sichere Verwahrung“ nimmt.
Die Täter verwenden für diese Telefonate Voice over IP (Telefonieren über Computernetzwerke), wobei beliebig wählbare Caller-IDs (Rufnummern) beim jeweiligen Opfer aufscheinen. Bei den derzeit bekannten Fällen wurde die real nicht vorhandene Nummer 43-133-133 angezeigt.

Im Zusammenhang mit diesem speziellen Betrugs-Modus ersucht die Wiener Polizei die Bevölkerung, vor allem ältere Personen im Familien- und Freundeskreis auf diesen Betrugs-Modus hinzuweisen. Im Zweifelsfall oder bei Unsicherheiten: 133 wählen.
Weiterführende Informationen zum Thema Betrug und wie man sich davor schützen kann sind auf der Internetseite des Bundeskriminalamtes www.bundeskriminalamt.at abrufbar.

Quelle

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