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Terrorgefahr: Cobra rüstet auf

Cobra-Beamte zeigten gemeinsam mit der Flugpolizei bei einer Vorführung ihr Können. | © BMI / Andrea Rieger Cobra-Beamte zeigten gemeinsam mit der Flugpolizei bei einer Vorführung ihr Können. | © BMI / Andrea Rieger

Im Innenministerium reagiert man auf die Terroranschläge in Paris und rüstet auf. Das Personal der Polizei soll um 2.000 Beamte aufgestockt werden. Die Spezialeinheit Cobra mit Sitz in Wr. Neustadt bekommt neue Fahrzeuge und Waffen.

Fast 300 Millionen Euro will Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in den Staatsschutz investieren: „Wir haben vor, sowohl die personellen als auch die technischen Ressourcen auszubauen. Im Bereich der personellen Ressourcen geht es vor allem um die Spezialisten im Verfassungsschutz, im Bundeskriminalamt und bei den Spezialeinheiten.“

Für die Cobra bedeutet das, dass neben Waffen, Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras auch Panzerfahrzeuge gekauft werden, sagt Bernhard Treibenreif, Direktor für Spezialkräfte: „Es geht einerseits um den persönlichen Schutz der Beamten. Wir haben vor, dass wir schwere Schutzwesten besorgen und zusätzliche Schilder. Und auf der anderen Seite sind es Fahrzeuge und schwer gepanzerte Mannschaftstransporter.“ Um potentielle Terroristen besser überwachen zu können, gibt es außerdem bis zu 30 Prozent mehr Personal im Bereich der Observation sowie neue technische Hilfsmittel.

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