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Tierheim auf 60.000 EURO verklagt

MartinaPazienza / Pixabay

Auch so kann es gehen

Der Kater aus dem Heim hat sein neues Frauchen gebissen, mehr brauchte es nicht. Frauchen war nicht nur verletzt, sondern schwer gekränkt, so schwer, sie verklagte das Tierheim auf 60.000 EURO

Eine deutsche Katzenfreundin adoptierte „Lobo“ aus dem Dortmunder Tierheim – angeblich ein verschmustes und unkompliziertes Tier. Doch der verletzte sein neues Frauerl so schwer, dass ihr sogar die Amputation des Armes drohte. Elwira S. verklagte daraufhin das Tierheim und erstritt sich jetzt 16.000 Euro Schmerzensgeld.

Falsche Angaben vom Tierheim

Nun ging der Weg zu Gericht und Lobo wurde wieder ins Heim gebracht und eingeschläfert nach dem er einen Pfleger gebissen hatte.

Drohende Amputation nach Katzenbiss

Schon nach fünf Tagen eskalierte die Situation: „Lobo“ attackierte sein neues Frauerl, krallte sich erst in ihr Bein und verbiss sich dann in ihren Unterarm. Der Biss entzündete sich, Elwira S. erlitt eine Blutvergiftung, war acht Monate lang im Krankenstand und musste kurzzeitig sogar um ihren Arm fürchten. Bis heute habe sie Schmerzen, so ihr Anwalt vor Gericht.

Tierheim auf Schmerzensgeld verklagt

Dort landete Elwira S. nämlich, nachdem sie erfuhr, dass „Lobo“ bereits zwei Vorbesitzer gebissen hat – sie klagte das Tierheim auf 60.000 Euro Schmerzensgeld. Vor dem Oberlandesgericht Hamm einigten sich Tierheim und Ex- Halterin jetzt auf einen Vergleich – dem Bissopfer erhält 16.000 Euro. „Lobo“ wurde mittlerweile nach einer Attacke auf einen Tierheim- Pfleger eingeschläfert

Anfänglich wollte die Frau 60.000 EURO die von der Katze so schwer verletzt wurde. Durch einen Vergleich bekam sie jetzt 16.000 EURO vom Tierheim

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