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Todesopfer bei Brand in Guntramsdorf

Mit der Wärmebildkamera sucht man nach versteckten Glutnestern Mit der Wärmebildkamera sucht man nach versteckten Glutnestern | © Rammstainar
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Am 08.01.2016, gegen 14.00 Uhr wurde die FF Guntramsdorf zu einem Brandeinsatz in Neu-Guntramsdorf gerufen: „Wohnungsbrand – Person liegt am Boden; nicht bekannt ob es noch brennt!“ Sofort rückten das Kommandofahrzeug, 3 Tanklöschfahrzeuge sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug mit 28 Mitgliedern zum angegebenen Einsatzort aus.

Angehörige des 55-jährigen Bewohners hatten beim Betreten der Wohnung starken Brandgeruch wahrgenommen. Bei der Nachschau in einem Zimmer stellte die 76-jährige Mutter des Opfers starke Verrußung sowie eindeutige Brandspuren fest und fanden den Mann leblos am Boden liegend vor. Für diesen kam allerdings jede Hilfe zu spät und der alarmierte Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen.

Da das Feuer offenbar von selbst ausgegangen war, hatte die Feuerwehr nicht mehr zu tun, als den Brandraum mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester zu kontrollieren. Somit konnten die Feuerwehrkräfte schon nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Das bestätigt auch die Landespolizeidirektion NÖ: „Auf Grund der signifikanten Abbrandspuren dürfte der Schwelbrand selbst von einem links neben dem Bett befindlichen Nachtkästchen seinen Ausgang genommen haben und aufgrund Sauerstoffmangel von selbst erloschen sein. Rauchgasniederschläge befanden sich in der ganzen Wohnung.

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Quelle

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