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Tödlicher Bergunfall

claude05alleva / Pixabay
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Die 27-jährige österreichische Staatsbürgerin aus dem Bezirk Neunkirchen und ihr 52-jähriger Lebensgefährte, ebenfalls österr. Staatsbürger aus dem Bezirk Neunkirchen stiegen am 31.12.2015 vom ehemaligen GH zu Singerin im Höllental über den Kuhschneeberg zur Kienthaler-Hütte auf.
Am 02.01.2016, gegen 09:30 Uhr, verließen sie die Hütte wieder und wollten über den südlichen Grafensteig in Richtung Haller-Haus gehen, um in der Folge nach Kaiserbrunn abzusteigen. Sie waren mit Wanderausrüstung ausgestattet.
Bei der Querung der Bockgrube im Gemeindegebiet von 2651 Hirschwang, Bezirk Wr. Neustadt, NÖ, rutschte die Frau, gegen 11:00 Uhr aus und stürzte in der Folge ca 150 m über Fels- und Schrofen Gelände ab, wobei sie tödliche Verletzungen erlitt.

Das Mobiltelefon des Begleiters war zum Zeitpunkt des Absturzes auf Grund eines leeren Akkus ausgefallen, weshalb er in Richtung Kienthaler-Hütte zurückging, wo er kurz davor auf eine Wandergruppe traf. Ein Mitglied der Gruppe stellte ihm ein Mobiltelefon zur Verständigung der Einsatzkräfte zur Verfügung. Danach ging er wieder zur Unfallstelle zurück.
Vom erhebenden Beamten wurde der Einsatz an die Leitstelle ‚Notruf 144 – Nö‘ weitergegeben. Von dieser wurden die Bergrettungen Reichenau und Puchberg verständigt die mit insgesamt 38 Mitgliedern ausrückten. Der Einsatz eines Hubschraubers der Christophorus-Flotte war aufgrund der Witterung auf den Startplätzen nicht möglich.

Vom BMI konnte jedoch der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Graz nach Hirschwang kommen. In der Folge konnte die Leiche der Verunglückten geborgen und ins Tal geflogen werden.
Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.

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Quelle

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