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Volksanwaltschaft prüft Wiener Krankenanstaltenverbund zu Gangbetten

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Kräuter: „Situation unerträglich, Reformen überfällig“

Die Volksanwaltschaft gibt bekannt, dass in der vergangenen Woche ein amtswegiges Prüfverfahren zur Unterbringung von Patienten in Wiener Spitälern am Gang eingeleitet wurde.

Volksanwalt Günther Kräuter: „Neben der hohen Kapazitätsauslastung aufgrund der Grippewelle dürften auch strukturelle Probleme die unerträgliche Situation verursachen. Sollten reguläre Betten und Krankenzimmer aus Personalmangel nicht belegt werden und gleichzeitig kranke Menschen unter unzumutbaren Bedingungen auf Gängen untergebracht werden, handelt es sich um ein eklatantes Systemversagen.“

Seitens der Volksanwaltschaft wird eine genaue Untersuchung von Anzahl und Belegsdauer von Gangbetten in Wien durchgeführt, Ziel sind nachhaltige Reformmaßnahmen. „Keinesfalls ist akzeptabel, dass in Österreich die Unterbringung von kranken Menschen in Gangbetten als Normalität betrachtet wird.“

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