„Vor der Morgenröte“ wurde von OSCAR-Acadamy zuerst abgelehnt

Schade, dass man nicht den besten Film 2016 nominierte ...

"Vor der Morgenröte" mit Josef Hader wurde zuerst von der Oscar-Academy zurückgewiesen und nun anerkannt | Mon: ZIB / Bild Josef Hader © von Basti007 (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons "Vor der Morgenröte" mit Josef Hader wurde zuerst von der Oscar-Academy zurückgewiesen und nun anerkannt | Mon: ZIB / Bild Josef Hader © von Basti007 (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Wie vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft letzte Woche bekanntgegeben, hatte die Oscar-Academy die österreichische Entsendung des Films „Vor der Morgenröte“ für den „Auslandsoscar“ zurückgewiesen.

Einspruch erfolgreich

Maria Schraders Stefan Zweig-Portrait „Vor der Morgenröte“ mit Josef Hader in der Hauptrolle setzt sich mit der letzten Lebensphase des österreichischen Schriftstellers auseinander und thematisiert auf sensible und eindringliche Weise seine Erfahrungen von Fremd-Sein, Exil und Entwurzelung.

Der Fachverband hat nach der Zurückweisung erneut die Argumente der österreichischen Jury vorgebracht, die für die Qualifikation des Filmes  als österreichischen Beitrag sprechen. Und man konnte die Academy mit der plausiblen Argumentation überzeugen und so wurde der Film offiziell als Nominierung in der Kategorie „Foreign Language Film“ bestätigt.

Warum nahm man nicht den Austro Blockbuster 2016?

Wie Brüder im WindWarum entsendet man aber nicht den echt erfolgreichsten Film 2016 aus Österreich – nämlich „WIE BRÜDER IM WIND„? Der Austro Blockbuster aus den Terra Mater Factual Studios zog immerhin die 3- fache Menge Zuseher in die Kinos als die angeblich etwas trockene Geschichte um Stefan Zweig.
Kritiker meinten es gar nicht gut mit dem anspruchsvollen Film und auch wenn ca. 50.000 ins Kino gingen, heißt das noch nicht das auch alle begeistert waren.

WIE BRÜDER IM WIND spielte 2016 mehr ein als alle „Made in Austria“ Filme zusammen und dabei lief er in viel zu wenigen Kinos, bis heute treffen bei den Machern die Wünsche, gar aus fernsten Ländern nach weiteren Aufführungen ein.

Ok, die Story rund um den Jungen mit seinem Adler bekam bei der ROMY 2016 die Auszeichnung für beste Kamera für Kinofilm und die Terra Mater Studios erhielten erst kürzlich den „Naturfilm – OSCAR“, den „Wildscreen Panda Award“ für „The Ivory Game„.

OSCAR goes to Austria

Doch Österreich war in letzter Zeit gleich 2x Winner beim Auslandsoscar, man denke nur an 2008, wo „Die Fälscher“ (von Stefan Ruzowitzky) gewann und an 2013 wo Michael Hanekes „Amour“ siegte. Das heißt, die Amis lieben unsere Themen mit Tiefgang …

 

Ähnliche Artikel