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VOR: Neue Tarife bei Bus und Bahn mit 1. Februar 2016

Die neuen Tarife im Fahrplan 2016 steigen um bis zu 4,6 % ! | ©: ÖBB/Harald Eisenberger Die neuen Tarife im Fahrplan 2016 steigen um bis zu 4,6 % ! | ©: ÖBB/Harald Eisenberger
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Der umfangreichste Fahrplanwechsel der letzten Jahre im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bedingt auch Neue Tarife

Anpassung der Zeitkarten in der Ostregion mit Ausnahme der Kernzone Wien

Ab dem 1. Februar 2016 gelten für die Nutzung von Bussen und Bahnen in der österreichischen Ostregion mit Ausnahme der Kernzone Wien neue Tarife. Betroffen sind Zeitkarten (Wochen- Monats-und Jahreskarten) sowohl im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) als auch im umgebenden Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland (VVNB). Ausgenommen sind die Kernzone 100 (Wien) sowie Einzeltickets im VOR. Ebenso unverändert bleiben derzeit das Jugendticket und Top-Jugendticket. Mit 1. Februar wird der neue Tarif für Wochen- und Monatskarten umgesetzt, für Jahreskartenbesitzer gelten die neuen Ticketpreise ab 1. März 2016. Alle Infos zu den neuen Preisen sind unter www.vor.at ersichtlich.

Anpassung der Ticketpreise in den Außenzonen

Über 40 Verkehrsbetriebe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erbringen als Partner im VOR ein hochwertiges und laufend optimiertes Angebot an öffentlichen Verkehrsdienstleistungen. Nach einer moderaten Tarifanpassung zuletzt Mitte 2014 erfolgt nunmehr eine Preisanpassung in den Außenzonen.

  • Die Einzelticketpreise im VVNB steigen um durchschnittlich 2,98 Prozent,
  • die Wochenkarte um 1,32 Prozent,
  • Monatskarten um 1,24 Prozent und
  • Jahreskarten um durchschnittlich 1,28 Prozent.
  • Im VOR werden Wochenkarten durchschnittlich um 3,39 Prozent
  • sowie die Monatskarte um 3,55 Prozent erhöht.
  • Für Jahreskartenbesitzer erhöhen sich die Preise ab 1. März 2016 um durchschnittlich 4,6 Prozent.

Preisstabil bleibt das Einzelticket im VOR mit 2,20 Euro und damit insbesondere für Gelegenheitsfahrer eine günstige Alternative zum Auto.

Kostenvorteil öffentlicher Verkehr vs. PKW

Im Vergleich zum privaten PKW sind die Öffis nicht nur die sicherere und umweltfreundlichere, sondern weiterhin auch die kostengünstigste Wahl. „Wer seinen täglichen Arbeitsweg etwa von St. Pölten nach Wien bestreitet, wird dies künftig mit einer entsprechenden VOR-Jahreskarte inkl. Wien bequem, sicher und umweltfreundlich um 1.585 Euro unternehmen können – das ganze Jahr über“, betont VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn. „Dieselbe Person müsste allein für Diesel über 1.615 Euro ausgeben, um die Strecke an 220 Arbeitstagen im Jahr zurückzulegen. Dabei ist aber noch kein zusätzlicher Meter Fahrstrecke etwa für die Parkplatzsuche eingerechnet“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll (Berechnungsgrundlage ist ein sparsamer PKW mit sechs Liter Dieselverbrauch pro 100 km und ein Durchschnittspreis von 1,02 Euro/Liter). Mit der VOR-Jahreskarte kann man mit den Öffis die Strecke von Eisenstadt nach Wien kostengünstig um 1.435 Euro pendeln. Für die Fahrt mit PKW fallen hier alleine jährlich 1.414 Euro nur Treibstoffkosten an. In diesem Vergleich sind PKW-Kosten wie Anschaffungs-, Unterhaltungskosten, Verschleißteile, Vignette, KFZ-Steuer, Versicherung oder Garagenmiete noch nicht eingerechnet. Der ÖPNV ist und bleibt weiterhin mit dieser moderaten Tarifanpassung die kostengünstige Mobilitätsalternative zum eigenen Auto.

Anm.: Wenn die Schikanen für Autofahrer weiterhin so zunehmen, dann wird diese Rechnung noch ganz anders ausfallen. Doch egal, teurer wird alles, ausser das zu Fuß gehen…

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