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Vorerst 3,7 km langer Grenzzaun ohne Stacheldraht

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Der große Grenzzaun in Spielfeld kommt nicht – zumindest vorerst nicht. VP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat am Freitagvormittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministern des Koalitionspartners SPÖ bekannt gegeben, dass man auf Ersuchen Sloweniens zunächst auf die Errichtung des angedachten 25-Kilometer-Zauns verzichte. Demnach werden vorerst nur 3,7 Kilometer an Grenzzaun direkt anschließend an den Übergang Spielfeld errichtet.

Mikl Leitner warnt: „Wenn es uns zuviel wird steht der große Zaun innerhalb von 48 Stunden“. Spielen braucht sich keiner mit uns.

Bei der Barriere wird es sich um einen sogenannten G7- Zaun handeln. Dieser ist 2,20 Meter hoch und nicht mit Stacheldraht versehen. Allerdings sollen laut Kogler Stachelbandrollen in versperrten Containern entlang der Grünen Grenze bereit stehen. Im Notfall können diese Rollen zur Verstärkung des Zauns verwendet werden.

Die Stacheldrahtrollen werden allerdings für den Ernstfall bereitstehen.

Die 3, 7 km werden ebenfalls gebaut, doch noch ohne Stacheldraht.

Die Grenzsicherung nun wird vorerst also darin bestehen, dass es einen abgesicherten Kernbereich beim Grenzübertritt in Spielfeld mit einem modernen Leitsystem versehen werde, damit es zu geordneten Übertritten komme und keine „gefährliche Drucksituationen“ entstehen, wie Kanzleramtsminister Josef Ostermayer erklärte. Im kritischen Abschnitt zwischen Spielfeld und Grassnitzberg soll eine noch raschere Aufstellung einer Barriere ermöglicht werden.

 

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