Wasserversorgungs Verbände garantieren jederzeit unser Lebensmittel Nr.1

Tag des Wassers, Furth-Harras, August 2003 | © zib/Doris Sperlich Tag des Wassers, Furth-Harras, August 2003 | © zib/Doris Sperlich

Das wertvollste Gut ist Trinkwasser und wer in einem Ort mit Quellschutzgebiet (zB. Furth – Harras) lebt weiß das noch mehr zu schätzen. Doch das dieses Lebensmittel Nr. 1 auch immer sauber aus den Hähnen fließt ist nicht selbstverständlich. Denn auch in unserer Lage mit den besten Reserven braucht es viel Arbeit und Investment um die Versorgung zu sichern.
Wir dürfen auch stolz sein, eine Beziehung zu einem der Dach-Verbände der Branche zu haben und das Engagement der Leute dort zu kennen welche täglich damit zu tun haben – Danke dafür!

Stellvertretend für die vielen Instutionen veröffentlichen wir einen Bericht der „Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach„, kurz ÖVGW genannt.

Störungsfreie Trinkwasserversorgung trotz Hitzerekordjahr

Trinkwasserbrunnen in Furth | © zib/Peter Schweinsteiger

Trinkwasserbrunnen in Furth | © zib/Peter Schweinsteiger

Die Wasserversorgung in Österreich gilt als sicher und zuverlässig. Rund 90 % der ÖsterreicherInnen sind lt. einer von der ÖVGW in Auftrag gegebenen Umfrage „AQA Wasserreport“ mit der Qualität ihres Trinkwassers „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“. Dieser hohe Qualitätsstandard ist aber nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis intensiver Arbeit und Investitionen in rund 8.000 Projekte in den Jahren 2003 bis 2014.
Seit 2003 haben Wasserversorger, Länder und Kommunen durchschnittlich etwa 150 Millionen Euro jährlich in den Ausbau bzw. Erhalt der Anlagen und Leitungen investiert. Eine sichere und störungsfreie Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser wird damit in Österreich gewährleistet.

Sommer 2015: Erfolgreiche Bewährungsprobe für die Wasserwirtschaft

Eine besondere Herausforderung für die Wasserwirtschaft im Jahr 2015 waren vor allem die ungewöhnlich vielen Tage mit Temperaturen über 35°C. „In Zeiten lang andauernder Trockenheit und enormer Hitze muss die Wasserversorgung den höheren Wasserbedarf der Bevölkerung abdecken können. Im Jahr 2003 gab es mancherorts Wasserknappheit. „Wir haben daraus gelernt und seit 2003 intensiv daran gearbeitet, dass sich solch ein Ereignis nicht mehr wiederholt“, so Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Zerobin, Präsident der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach.

Sichere Trinkwasserversorgung durch nachhaltige Investitionen von rund 150 Millionen Euro jährlich

Brunnenbohrung in der Harras

Brunnenbohrung in der Harras

In Österreich liegt der durchschnittliche Wasserkonsum der Bevölkerung bei etwa 130 Liter pro Tag. Der tägliche Entnahmedurchschnitt lag 2015 in Wien bei 380.000 Kubikmeter. An den besonders heißen Tagen Anfang Juli wurden in der Bundeshauptstadt mehr als 500.000 Kubikmeter Wasser verwendet. ÖVGW-Präsident Zerobin:
Nicht nur in Wien hatten wir einen besonders großen Bedarf an Trinkwasser. Bei kleineren Wasserversorgern stieg dieser bis zum Vierfachen an. Eine deutliche Zunahme der Tage mit Spitzenabgaben war nahezu überall zu verzeichnen. Speziell für Bewässerung und das Nachfüllen privater Swimmingpools wurde mehr Wasser gebraucht. Durch die verstärkten Investitionen in den letzten Jahren und die Zusammenschlüsse von Wasserversorgungsnetzen konnten Engpässe bzw. Ausfälle in der Trinkwasserversorgung verhindert werden. Es macht mich stolz, dass dadurch nun auch in einem Hitzerekordsommer wie 2015 die Wasserversorgung, selbst in den trockensten Regionen in Österreich, hervorragend funktioniert hat.

Mehr dazu steht in einem PDF, zu beziehen bei
http://www.ovgw.at/media/medialibrary/2016/01/20160125_PI_Hintergrundgespraech.pdf

Erster österreichweiter TRINK´WASSERTAG am 17. Juni 2016

Auf Initiative der ÖVGW wird am 17. Juni 2016 erstmals der sogenannte TRINK´WASSERTAG stattfinden. Der österreichweite Aktionstag soll ins Bewusstsein rufen, welchen Wert eine sichere Wasserversorgung hat und dass eine störungsfreie Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser im internationalen Vergleich keine Selbstverständlichkeit ist.
Auch ein landesweiter Video-Bewerb für Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 19 Jahren zum Thema Trinkwasser und Wasserversorger wird stattfinden. Alle Details zum Video-Bewerb sowie die Teilnahmevoraussetzungen gibt es unter:
www.wasserwerk.at/home/trinkwassertag/videobewerb

Quelle

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