WIE BRÜDER IM WIND – der Austro-Blockbuster landete im Heimkino

Mit Abstand erfolgreichster Film 2016!

Wie Brüder im Wind Lukas und Abel - zwei Freunde geben sich die fehlende Nestwärme... | © Terra Mater Factual Studios / Oliver Oppitz

Der mit Abstand erfolgreichste und beste österreichische Film 2016 ist WIE BRÜDER IM WIND, für mich einer der allerbesten Filme überhaupt. Schon lange vor dem Kino-Start Ende Jänner schrieben wir viele positive Berichte darüber und die  Erwartungen wurden weit übertroffen.

Als ich von den Terra Mater Factual Studios erfuhr, dass ausgerechnet an meinen Geburtstag, am 23.06.2016 der DVD/Blu-ray Start sein soll, war ich schon froh und als ich ihn heute auch bekam, war es das schönste Geschenk des Tages!

Zu wenige Kinos – dennoch der Austro Blockbuster 2016!

Wie Brüder im WindUnd glaubt man den vielen Postings gibt es unzählige Fans in aller Welt die den Film noch immer sehnsüchtig erwarten. Zwar wurde er mittlerweile in etlichen Ländern gezeigt, erst am 19.6 war die Premiere in Frankreich, natürlich in Anwesenheit von Jean Reno.

Doch meinen auch die Menschen hier, dass es in dem einen oder anderen heimischen Kino nicht lief.
Hätte jedes dafür geeignete österr. Kino den Film gespielt, wären die Ergebnisse (bisher ca. 143.000 Besucher) noch um ein vielfaches höher.

An den Meinungen ist leider was dran, denn auch wir bekamen ihn im Bezirk nicht zu sehen. Wobei, manche Leute berichteten von etlichen 100 km pro Strecke und mehrstündigen Fahrten die sie für den Film auf sich nahmen.

Das lag ev. auch an den Vorberichten diverser „Filmexperten“ die dem Werk zuvor wenig Chancen einräumten. Die Experten welche die „Strohfeuer“ Filme hochhalten; Filme die aufgrund massiver Werbung in der ersten Woche 10000e Leute anziehen und die sofort wieder aus den Charts flogen weil die Erwartungen zu hoch geschraubt waren. Es sind die gleichen „Werke“ welche schon Wochen nach den Kinostart im Sonderangebots-Regal im Supermarkt zu haben sind.

Nun aber müssen die „Experten“ zugeben, dass WIE BRÜDER IM WIND die österr. Filmszene gerettet hat. Immerhin hat er allein mehr als die Hälfte aller Besucher lukriert: Ca. 250.000 verkaufte Tickets entfallen auf:

  1. WIE BRÜDER IM WIND – 143.400
  2. Maikäfer flieg (C.Nöstlinger´s Kindheitserinnerungen) – 34.000
  3. Vor der Morgenröte (J.Hader als Stefan Zweig) – 20.300
  4. Das Leben ist keine Generalprobe (Doku über Schuhrebell Heini Staudinger!) – 20.170
  5. Die folgenden 6 Filme hatten zwischen 2000 bis 9000 Besucher.

Und wenn man bedenkt das uns der „Angriff der Lederhosen Zombies“ (Dezember) droht, dann kann sich dieses Ranking auch nicht mehr viel verschieben. Wer schaut sich so einen Bockmist an?

Austro-Film in der Krise?

Schade eigentlich, denn wir haben hier großartige Schauspieler, sehr gute Leute hinter der Kamera und vor allem ist Österreich ein Land voller Filmkulissen: Herrliche Landschaften, Städte mit elegantem Flair, stolze Burgen, uvam. Nicht umsonst kommen so viele internationale Produzenten zu uns und drehen dann US Blockbuster.
Man verdient daran, keine Frage und mittelfristig kommen Touristen zu den Schauplätzen – aber eine Filmnation wird man so nicht erhalten können.
So schürt man Diskussionen über das Kürzen von Filmförderungen

Schließlich bin ich froh das wir den besten Film des Jahres schon im Vorfeld erkannt haben, dass unsere Promotion hoffentlich was zu dessen Erfolg beitragen konnte (klar, gelesen wurden unsere Berichte von mehr Leuten als im Kino waren).  Wer eben mal in der Branche, in den faszinierendsten Berufen tätig war, weiß was echte Erzeugnisse einer Traumfabrik sind und was zum Albtraum wird.

Sicher wird der Film nun wieder ein Erfolg, egal ob als DVD, Blu-ray oder Stream und ich Danke allen Machern nochmals für dieses Werk, die mediale Unterstützung und wünsche allen unseren Lesern schöne Stunden mit diesem Film!

Aber nun habe ich eine „Audienz beim König der Lüfte“, nun startet unser Player und ich höre schon die majestätischen Adler kreischen, die tiefe und sanfte Stimme aus dem Off, bzw. von Förster Danzer (Jean Reno), aber auch die harte Stimme vom strengen Vater Keller (Tobias Moretti ) und sehe die großen, dunklen Augen vom kleinen Manuel (Manuel Camacho) …

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