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Wien-Innere Stadt: Festnahme nach Messerattacke

Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib Pressemeldungen aus Landespolizeidirektion und Innenministerium | © LPD/BMI/zib
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Am 07. Oktober 2017 gegen 04:00 Uhr wurden Polizisten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt in den Bereich des Salzgries wegen eines Messerstichs gerufen.
Eine 23-jährige Frau hatte einen 22-jährigen Mann vor einem Lokal mit einem Butterfly Messer in den Oberschenkel gestochen.
Zuvor war es bereits zu Streitigkeiten in einem nahegelegenen Lokal zwischen den beiden Kontrahenten gekommen. Laut Zeugenaussagen und der Aussage der Tatverdächtigen hatte der 22-Jährige versucht die Frau mit dem Kopf gegen eine Wand zu drücken, woraufhin sie zustach. Die 23-Jährige konnte sich auch im Beisein der Polizisten nicht beruhigen und reagierte zuerst mit verbalen Bedrohungen und schließlich auch mit Faustschlägen und Fußtritten auf die Festnahme. Die Frau wurde in ein Polizeianhaltezentrum gebracht, wo es erneut zu einem Vorfall gekommen war. Im Arrestantenbereich verweigerte die Festgenommene die Visitierung und versuchte sich wiederholt mit verbalen Drohungen wie auch gewaltsam gegen die notwendige Maßnahme zu wehren. Anschließend hatte die Tatverdächtige mehrmals gegen die Zellentüre getreten. Gegen die 23-Jährige wurden diverse Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verwaltungsstrafgesetz wie auch Strafrecht gelegt. Das 22-jährige Opfer wurde von der Wiener Berufsrettung vor Ort erstversorgt und in ein Spital gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.

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