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Wiens Sozialhilfe-Krimi: Kripo lädt 40 Beamte vor!

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40 Zeugen wollen die Ermittler des Landeskriminalamts am Montag und am Dienstag einvernehmen.
Auch mit diesen Aussagen soll im Wiener Mindestsicherungs-Krimi, den die „Krone“ vor nun schon einem Jahr aufgedeckt hat, geklärt werden: Werden Stadtpolitiker wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs angeklagt? Immerhin hatte im Herbst 2016 ein Insider der MA 40 (Soziales) behauptet: „Wir sollen bei vielen Unkorrektheiten wegsehen und den Ausländern einfach die Mindestsicherung geben.“

Monatelang lag der Akt über die Skandalserie und den möglichen Verdacht des Amtsmissbrauchs in einer Außenstelle des Wiener Landeskriminalamts (LKA): Im Herbst des Vorjahres hatte ein Informant detailliert die überhöhten und ungerechtfertigten Mindestsicherungs-Auszahlungen in Sozialzentren der MA 40 geschildert, die „Krone“ berichtete im September 2016 ausführlich über diesen systematischen Sozialbetrug.

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Ein weiter Fall, aber aus einer anderen Gasse

Gelder veruntreut: Ex-Polizeimitarbeiter im Visier. Hier geht es mindestens um einen Schaden von 125.000 EURO

Mittlerweile pensionierte Mitarbeiter des Polizeikommissariats Wiener Neustadt sollen in einen Skandal rund um die Polizeikassa, illegal vergebene Waffenpässe und falsch verrechnete Überstunden verwickelt sein. Die Staatsanwaltschaft untersucht bereits die Vorwürfe und hat derzeit sechs Verdächtige ausgemacht. Anonyme Schreiben brachten die Ermittlungen ins Rollen.

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