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Wr. Neustadt wegen 400 Asylanten droht Regierungssprengung?

Veranstaltungshalle Arena Nova in Wiener Neustadt Veranstaltungshalle Arena Nova in Wiener Neustadt | © von Wolfgang Glock (eigene Arbeit/own photo) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Wegen 400 Asylwerbern in der Arena Nova drohte man VP-Klubchef Klaus Schneeberger mit Entzug der Unterstützung

Weil Bürgermeister Klaus Schneeberger 400 Asylanten in der Arena Nova unterbringen wollte, kam es fast zur Eskalation. Die FPÖ schäumte vor Wut.

Die FPÖ drohte offen damit, die bunte Stadtregierung in Wiener Neustadt platzen zu lassen. Am Vormittag hatte VP-Bürgermeister Klaus Schneeberger angekündigt, 400 Asylwerber in der Veranstaltungshalle Arena Nova in Neustadt unterzubringen. FPNÖ-Klubobmann Gottfried Waldhäusl schäumte am Rande der Landtagssitzung deswegen. Im Gespräch mit den Bezirksblättern drohte der einstige blaue Chefverhandler der Stadtkoalition offen damit, Schneeberger die Unterstützung zu entziehen: „Das ist ein 100prozentiger Vertrauensbruch. Die FPÖ war über diesen Schritt nicht informiert. So geht man mit dem Koalitionspartner nicht um. Ich hätte das Schneeberger nicht zugetraut, dass er eine derartige Entscheidung als Bürgermeister alleine trifft. Damit ist in Wiener Neustadt alles möglich.“

Im Umfeld von Neustadts Bürgermeister und VP-Klubobmann Klaus Schneeberger wird die Aktion bestätigt aber verteidigt: „Das ist eine Frage der Menschlichkeit. Die 400 Flüchtlinge werden morgen kommen, das rote Kreuz wird die Infrastruktur wie Betten zur Verfügung stellen. Dieser Akt der Nothilfe wird die Stadt keinen Cent kosten.“

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