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Zehn Verkehrstote in der vergangenen Woche

Wieder 10 Gräber mehr auf den Friedhöfen ... Wieder 10 Gräber mehr auf den Friedhöfen ... | MichaelGaida / Pixabay
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Wie im Zwischenbericht zum langen Wochenende vorausgesagt und wie im folgenden Artikel befürchtet, kam es wieder zu vielen weiteren schweren Verkehrsunfällen. Aber das es so viele Tote geben würde, ist selbst für Pessimisten erschütternd!

Das Bundesministerium für Inneres gab vorhin die Bilanz heraus

Opfer im Straßenverkehr wurden in der vergangenen Woche drei Motorrad- und drei Pkw-Lenker und zwei Fußgänger und zwei Radfahrer. Am Dienstag kam in Niederösterreich ein 56-jähriger Pkw-Lenker, der nicht im Besitz einer Lenkberechtigung war, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve ins Schleudern und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen Baum. Der Lenker verstarb an der Unfallstelle. Am verlängerten Wochenende, zwischen Donnerstag und Sonntag, verunglückten vier Verkehrsteilnehmer tödlich.
Drei Verkehrstote gab es in Oberösterreich, je zwei in Niederösterreich und Wien und je einen in der Steiermark, Tirol und Vorarlberg.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in fünf Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit, in drei Fällen Unachtsamkeit und in je einem Fall ein Fehverhalten eines Fußgängers und eine Vorrangverletzung. Sechs Unfälle waren Alleinunfälle, drei Verkehrstote waren ausländische Staatsbürger und ein Pkw-Lenker war nicht angegurtet.

Drei Fälle als Beispiele

Derzeit kommen noch immer die einzelnen Fälle von den Polizeidirektionen herein, allein in unserem „Revier“ WIEN, NÖ, OÖ und Burgenland scheinen schon wieder 28(!) Neue Fälle auf. Dies nur seit den eingangs erwähnten Berichten!

: Da wäre mal ein schwererer Motorradunfall bei Rohr im Gebirge, der Fahrer prallte gegen einen Traktor. Nun, keine 5 Minuten vorher passierte ich diese Stelle, eben wegen der besagten Reportage über Verkehrsrowdys …

Traurig ist aber auch, wie viele Alkoholiker die Gegend unsicher machen

: In Linz kippte ein schwer alkoholisierter LKW Lenker gar aus der Fahrerkabine, verletzte sich dabei, was er aber vermutlich wegen seinen Rausch nicht so richtig merkte. Der Tscheche verweigerte den Alkotest und beschimpfte noch dazu die Rettungskräfte, die ihn ins UKH Linz brachten …

: Einen alkoholisierten Raser aus Rumänien konnten Polizisten der Autobahnpolizeiinspektion Haid am 29. Mai 2016 aus dem Verkehr ziehen. Die Polizisten führten um 05:17 Uhr auf der A1 Fahrtrichtung Wien Verkehrsüberwachungen durch, als ihnen ein schwarzer Alfa Romeo mit bulgarischen Kennzeichen mit weit überhöhter Geschwindigkeit in der 100 km/h-Beschränkung auffiel. Bei der Nachfahrt mit 210 km/h entfernte sich der Pkw noch deutlich. Bei der Ausfahrt Asten versuchte sich der Lenker der Anhaltung zu entziehen. Verkehrsbedingt musste er jedoch abbremsen und die Polizisten konnten den Wagen anhalten.
Als Lenker wurde ein 26-jähriger Rumäne festgestellt. Die weitere Kontrolle ergab, dass der Wagen nicht zum Verkehr zugelassen ist. Den Führerschein konnte der 26-Jährige nicht vorweisen, weil er ihm vor einer Woche von der deutschen Polizei wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen worden war. Weiters waren der Lenker und ein Insasse zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Ein Alkotest ergab 1,92 Promille. Die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land legte eine Sicherheitsleistung von 3.300 Euro fest.

Und da kam eben noch ein noch schlimmerer Fall aus NÖ herein, wieder ein Alkolenker, wieder eine Verfolgungsjagd, doch diesmal mit tragischen Ausgang! (s. demnächst einen Extra-Bericht)

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