Asbest im ehem. Pfarrheim Weissenbach

Nur mehr das Fundament ist noch da, der giftige Fussboden ist weg
Nur mehr das Fundament ist noch da, der giftige Fussboden ist weg!

WEISSENBACH/Tr.: Das alte Pfarrheim in Weissenbach wird dzt. abgerissen um den Neubau des Feuerwehrhauses zu weichen.

Anrainer haben aber anhand eindeutiger Dokumente festgestellt das va. im Zementboden ASBEST ist und dies sogar mittels eines Gutachtens bewiesen. Bei der Bauverhandlung am 22.9.2014 taten die besorgten Bürger dies kund, forderten eine Begehung und erhoben Einspruch. Und da begann schon die Vertuschungstaktik indem die Gemeindeführung die nie erfolgte Begehung in das Protokoll eintrug.

2 Monate später, am 24.11.2014 fuhren plötzlich die Bagger auf und man begann ohne Schutzmaßnahmen gegen die gefährlichen Auswirkungen von Asbest zu arbeiten!!! Weder die Arbeiter selbst waren geschützt noch die Umgebung! Obwohl es eindeutige Vorschriften gibt wurden weder Spezialabdichtungen und Luftschleusen noch Schutzanzüge gesehen.

Besorgte Beobachter haben dies sofort an viele Stellen gemeldet, wurden dabei aber bloß von Amt zu Amt weitergeleitet, abgewimmelt und hinauskomplimentiert. Niemand fühlte sich zuständig und währenddessen gingen die Arbeiten munter voran.

Erst nachdem wenigstens das Arbeitsinspektorat Interesse zeigte erfolgte eine vorläufige Einstellung der Arbeiten. Wobei der Arbeitsinspektor betonte das die Baustelle bereits bei seinem Eintreffen stillgelegt gewesen sei.

KRIPO eingeschaltet!

Kaum ist ein Fotograf da wird dichtgemacht und man versteckt sich hinter den Planen
Kaum ist ein Fotograf da wird dichtgemacht und man versteckt sich hinter den Planen

Tags darauf fand eine eilig anberaumte Verhandlung im Gemeindeamt Weissenbach statt wobei aber die wirklich Betroffenen ausgeschlossen wurden! Eine bekannte Vorgangsweise wo man sich nur mit Leuten umgibt welche aus Parteizwang zu einen halten.

Aufgrund einer Anzeige kamen angeblich sogar Kriminalbeamte dazu – wobei unklar ist wer diese auf den Plan rief, wer da eine Anzeige machte. Denn die Anrainer selbst beteuern glaubhaft nicht an so was gedacht zu haben. Dazu war die Situation viel zu dramatisch. Man musste schnell handeln, da war keine Zeit um an irgendwelche polizeilichen Maßnahmen zu denken, immerhin hat allein der telefonische Spießrutenlauf bei Ämter und Behörden einen halben Tag gekostet.

Jedoch“, so einer der Betroffenen, “hatte Bgm. J. Miedl und nichts anderes zu tun als die Diffamierer zu suchen anstatt sich um Schadensbegrenzung zu kümmern“. In einer Aussendung habe der Ortschef “die Tatsachen verdreht, Fakten verharmlost und falsch dargestellt

Ein Informant berichtete jedoch von dieser Verhandlung das man sich entschlossen hat “… weitere Proben zu ziehen und bei der Fortsetzung der Arbeiten alle gesetzl. vorgeschriebenen Maßnahmen zu beachten…

Kurz darauf informierten die Bürger einige Nachbarn mittels eigener Aussendung und knapp 2(!) Wochen später hat sich auch die Gemeindeführung eine Information dazu ausgedacht und “einige Fakten verdreht dargestellt“. Letztere Information liegt uns vor und dort beteuert Bgm. Miedl das es zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung gegeben hätte…

In den Tagen zwischen 10. u. 18.12 wurden die Arbeiten unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen weitergeführt: Arbeiter in Schutzanzügen, abgedichtete Türen und Fenster und das Asbesthaltige Abbruchmaterial wurde vermutlich ordnungsgemäß verpackt abtransportiert. Warum nicht gleich so?

Jedoch beginnen die tats. Abbrucharbeiten selbst SOFORT nach dem Abtransport. Wurde eine Kontrollmessung des Asbestgehaltes durchgeführt???. Vermutlich ein unprofessionelles Verhalten das die Leute wieder verunsichert: Ist nun alles weg? Ist die Luft rein? So schnell kann man keine Probe ziehen und schon gar nicht analysieren.

Statt Baustelle abdecken werden Bürger eingewickelt?

Die Anrainer sind verunsichert und wandten sich an uns weil man von den “üblichen Zeitungen, …” sicher ist das sich die aufgrund gewisser Hörigkeiten nicht darum kümmern werden. Oder zumindest nur in einer Form die alle kleinen Bürger einwickeln soll. Das was man besser mit der Baustelle macht.
Auch wollen die betroffenen Anrainer auf diesem Weg ausdrücklich festhalten das sie niemanden angezeigt haben.

Was den Bürgern so sauer aufstösst ist in dem und in früheren Fällen die Verschleierungstaktik, das Unterdrücken von Informationen, das man die Betroffenen ausschließt. Wenn man dann doch was rausrückt sind es sorgsam zurechtgelegte Worthülsen in denen man immer wieder den vorauseilenden Gehorsam der Untertanen beschwört und belobigt.

Und das trifft ins Schwarze! Zu viele befolgen die Anweisungen anstatt auch mal auf die Kritiker zu hören.

Doch wo ist die Opposition, was tun die? Haben die Roten und Blauen in Weissenbach außer Kritik auch Vorschläge? Würden die bessere Informationspolitik betreiben, mehr Transparenz bei Vergaben und mehr Kostenwahrheit bieten? Oder hat es seinen Grund warum die Mehrheit nur Schwarz sehen und wählen kann, weil die “…anderen noch weniger taugen“.

Doch wenn die Opposition zuerst schweigt, dann, zu spät (ua. auch sinnvolle Investitionen) kritisiert wird sich der Wähler denen zuwenden die immer etwas zu sagen haben und wenn´s nur Einwickeltaktik ist.

Unglaublich aber wahr…

Das man heutzutage noch jemanden erklären muss wie mit Asbest zu verfahren ist – das ist unglaublich. Aber wir wollen hier gar nicht auf die technischen und gesundheitlichen Aspekte eingehen, das kann man auch auf Wikipedia nachlesen.

Das man den besorgten Bürgern nicht für ihren Einsatz dankt, für ev. Auslagen entschädigt – sondern aus Ämtern weist und beschuldigt ist auch unglaublich.

Aber „so ist die Methodik in Weissenbach“ meint einer: “auch das wir die Hochwasserschutz Baustelle Jahre länger hatten wird abgestritten.

Schlussendlich ist auch unglaublich das man in der Gemeinde Weissenbach Stille Post spielen muss! Das sich manche Bürger gegenseitig anonyme Briefe zustecken weil man vom anderen Hilfe erhofft! Aber das ist eine andere Geschichte…

13 Kommentare

  1. Weissenbach hat einen Bgm der versucht Anrainer weil sie Angst haben zu denunzieren und lässt sie aus der Gemeinde schmeißen!!!!

    Es ist wie in einer Diktatur sagte jemand zu uns, er traue sich nicht einmal mehr aus dem Haus weil er Angst vor der Dunklen Macht dieses Bgm habe.

    Ist das lebenswert?

    Ich kenne die Dunkle Macht von Weissenbach, doch im welchen Ort sind nicht Schatten.
    Doch wie es in Weissenbach ist schrecklich. Manche Anrainer trauen sich nicht mehr aus dem Haus wegen dieser Dunklen “Macht”!!

    Sie werden beschimpft weil sie Angst haben.
    Doch reden kann keiner mit ihnen. Steht aber eh alles im Artikel punkt.

  2. Weissenbach war immer ein Ort wo nur einige mitspielen durften.
    Andere wurden in den Abgrund geschmießen und die welche es nicht aushielten endeten irgendwo?

    Es gibt immer wieder so Orte, wo die welche einen zuviel dazwischen reden ausgegrenzt werden, denunziert werden, etc.

    Wo man glaubt zu wissen wie man sie fertig machen kann zermürben kann, ja sogar in den Selbstmord und Mord treiben kann. Es gibt auch den Seelischen Selbstmord.

    Es ist nichts mehr? Wie kann man sich so sicher sein dass kein Asbest mehr im Boden ist, die arbeiten ohne Schutz und ohne Wissen, weil die Auswertung noch gar nicht da ist.

    Jeder weiß wie gefährlich Asbest ist und der Staub siehe Foto fliegt frei herum.

    Ich finde es ist ein Alarmzeichen wenn jemand sagt, ich traue mich nicht mehr aus dem Haus denn die Dunklen Mächte und Helfer des Bgm beobachten mich und wollen mich fertig machen.

    DAS IST MEHR ALS WIE NUR ALARM!!!!

    • … wenn jemand sagt, ich traue mich nicht mehr aus dem Haus denn die … beobachten mich und wollen mich fertig machen.” Das hätte ich nicht geglaubt hätte ich es nicht schon zum 2.mal direkt gehört! Das ist schon arg, da glaubt man sich in einem Film. Da sagt dir jemand das er Angst hat – ein erwachsener Mensch bleibt lieber zuhaus weil er weiß das SIE ihn beobachten.
      ICH KENNE MEINE HEIMATGEMEINDE NICHT WIEDER …

  3. Noch was ganz wichtiges, erst die Anrainer haben Alarm geschlagen und erst da wurde kurz stillgelegt. Doch angeblich ist das Arbeitsinspektorat und sogar die Kriminalpolizei bestochen worden oder hat man versucht sie zu bestechen…

    Irgend etwas muß dran sein, den die sind abgezogen, Beweise gibt es keine. Nur sieht man sehr gut wie die Leute dort arbeiten und wie der Staub weiter in der Gegend zerfällt!!!

    Die Anrainer haben Angst.
    Mit Recht Angst wenn man sie bedroht und wenn sie sich nicht mehr aus dem Haus trauen
    Wenn man sie aus dem Gemeindeamt schmeißt, beschimpft, auflauert etc.

    Aber nicht nur besorgte Anrainer haben sich bei uns zu Wort gemeldet, sondern besorgte Menschen allgemein, die Angst um ihre Kinder haben.

  4. Frechheit: Und uns schreibt die Gemeinde bzw der “Bürgermeister” vor wie mir den Müll zu entsorgen haben, ansonsten Strafe.

    Ich wähle den nicht mehr.

    !/2 JahrHäfen und eine große Geldstrafe, damit er endlich vom Hohen Ross herunter kommt, wer will schon einen vorbestraften Bgm Johann Miedl….seine Frau könnens gleich mit einrechnen.

  5. Und so etwas wie dieser “Bgm” Miedl feiert auch noch Weihnachten.

    Korruption in Weissenbach, a anderer hockt im Häfen.

  6. Ich bin entsetzt über die Marktgemeinde Weissenbach.
    Leute trauen sich nicht einmal aus dem haus aus Angst angepöbelt zu werden, nur weil sie den Skandal aufgedeckt haben.

    Dunkle Macht, Dunkler Bürgemeister, schrecklich, echt schrecklich. das so einer am RUDER bleiben darf. schrecklich….

  7. Die Frechheit; die Gemeinde hat sich über alles hinweggestzt und weiter abgerissen obwohl nicht einmal die Auswertung kam. Jetzt ist alles verschwunden und es kann weiter verdunkelt werden.

    Noch etwas, auch die alten löwen sind auf sonderbare Weise verschwunden, die unter Denkmalschutz standen. Sie waren gelagert und über Nacht waren sie weg….

    Es gibt zwar eine Vermutung, der “bürgermeister hat ja überall seine schmutzigen Hände im Spiel, nur nicht dort wo es sauber zugeht.

  8. Liebe Redaktion!

    Ich finde Eure Berichterstattung wichtig und mutig!
    Danke vielmals für Eure engagierte Aufklärung in Sachen Asbestskandal Weissenbach!
    Gäbe es doch mehr unabhängige Medien in Österreich, die sich wie “Zeit im Blick” kein Blatt vor den Mund nehmen, und unbahängig berichten anstatt mit veröffentlichter Meinung Parteiinteressen zu bedienen!

    • Hallo Christian – Danke für das Lob!
      ja, es ist nicht immer einfach, die (Rechts)-Fallen lauern überall, ein falsches Wort, ein Bild zuviel und schon flattern die Abmahnungen rein. (s. aktueller Fall K) Auch in der Sache Asbestskandal musste man vorsichtig sein, zum einen die Informanten uo. Betroffene schützen und nicht (wie irgendwelche Möchtegern Profireporter) voll nennen und zum anderen trotz aller Schärfe in Berichten aufpassen das man sich nicht selbst auf rechtlich unsicheres Terrain begibt.

      Die üblichen Partei- u. Kirchenherolde habens da leichter, sie schreiben nur was die jeweils finanzierende Lobby erlaubt und wenn mal was passiert zahlts zB. der Verlag P. aus den Presseförderungs-Tresor. Die Reporter der Wochenzeitung mit 3 Buchstaben können ruhig auf ihren 2 Buchstaben sitzenbleiben. Und ihre Rechtsverstösse aufrecht erhalten.

      Zur Sache Asbstskandal:
      Habe erst gestern mit dem betroffenen Hrn. T. geredet, es gibt dzt. nix neues dazu, meint er – sollte jemand was wissen – bitte uns mitteilen!
      Und schaun wir mal ob sich so ein Verhalten in den GR-Wahlen am 25.1 niederschlägt…

  9. Ich nehme mir jetzt einmal kein Blatt vor dem Mund

    DIE LEUTE WERDEN TROTZDEM DEN LÜGNER UND VOR HOCHMUT TROTZENDEN MÖCHTE GERN “Bürgermeister” wieder wählen.

    DENN DIE DÜMMSTEN KÄLBER WÄHLEN DIE SCHLÄCHTER SELBER

    • Aber das wird den Kommentor Christian eh nicht viel jucken – gell? Immerhin ist er zwar nicht um die halbe Welt von uns weg wie Blogowner Manuel – aber weit genug um den unseligen Wirkungskreis gewisser Dorfkaiser nicht zu spüren.
      So muss der Mann auch keine hiesigen Wochenblätter ertragen die einem da aufgedrängt werden – aber ev. gibt bei euch da oben auch solche “Medien”?

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