Auf Autoverkäufer eingestochen – Urteil

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Er wollte nur sein Auto verkaufen.

Dabei traf er fast seinen Mörder. Schwerst verletzt überlebte der Autoverkäufer. Bald darauf kam es zur Festnahme des Täters. Nun gab es ein nicht rechtskräftiges Urteil.

Motiv war offenbar ein Streit um den Preis beim Verkauf des Gebrauchtwagens.

Opfer mehrfach reanimiert
Der Schwerverletzte schaffte es noch, sich zu einer Nachbarin zu schleppen, die die Einsatzkräfte alarmierte. Das Opfer musste während der Notversorgung mehrfach reanimiert werden.
Im Krankenhaus in Bruck an der Mur wurde er stundenlang operiert. Der 48-Jährige hatte multiple Stichverletzungen in mehreren Körperbereichen erlitten.

Kronen Zeitung: „Ich hatte ein Blackout“
Vor Gericht bekannte sich der Deutsche des versuchten Mordes nicht schuldig.
Er gestand lediglich einen schweren Raub und sprach von einem „Blackout“.
Urteil nicht rechtskräftig
Nach nicht ganz zwei Stunden Beratung verurteilten die Geschworenen den 22-jährigen Deutschen wegen versuchten Mordes und schweren Raubes zu einer lebenslangen Haftstrafe.
Der Angeklagte bat um drei Tage Bedenkzeit, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab.

Filmtipp: Nach einer wahren Geschichte, True Story.

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