„Des do, des hob i g‘mocht“ – Mörder geständig

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Gestern wurde eine drei fache Mutter von ihrem Mann und Messersammler, erstochen.

Schwechat: Rätsel um Messermord an Ehefrau

Wie von Sinnen muss er auf seine Frau einge­stochen haben: Am frühen Mittwochmorgen wurden Nachbarn an der Gärtnergasse in Kledering bei Schwechat auf lautes Stöhnen aufmerksam und entdeckten ihre Nachbarin auf dem Anwesen vor der kleinen gelben Doppelhaushälfte: Ursula R. lag in einer riesigen Blutlache, sie röchelte. Die Zeugen alarmierten sofort die Polizei.

Mehrere Streifen rasten in den 570-Einwohner-Ort. Die Mitarbeiterin einer Brauerei lebte noch, schwebte jedoch in akuter Lebensgefahr. Wenige Stunden später war die 55-Jährige tot.

Nachbarn wussten nichts von Problemen
Verzweiflungstat? Ihr Ehemann Hermann R. (56) soll mehrfach auf sie eingestochen haben. Auch er wurde vor Ort entdeckt – blutüberströmt. Nach dem Verbrechen an seiner Gattin hatte der Hausarbeiter offenbar versucht, sich selbst das Leben zu nehmen.

Heute wurde bekannt, der Mann war ein wahrer Messernarr? Es gilt die Unschuldsvermutung.

Angeklagter geständig: „Des do, des hob i g‘mocht“

Bereits im Zuge seiner Festnahme hat ein 54-Jähriger im Dezember des Vorjahres eine Art Geständnis bezüglich der Bluttat an seiner Freundin, die mit mehreren wuchtigen Messerstichen getötet worden war, abgelegt. „Ihr sechts eh, wos passiert ist.
Des do, des hob i g‘mocht“, hatte der nun Angeklagte gegenüber den Beamten erklärt. Auch am Donnerstag bekannte sich der in Wien geborene Staatenlose beim Prozess am Landesgericht Korneuburg schuldig, die 48-Jährige „im Zustand der vollen Berauschung“ getötet zu haben. Gewollt habe er es nicht: „Sie war die Frau meines Lebens.“