Überwachung sehr skeptisch Messenger Überwachung würde mehr schaden als nutzen

Foto: USA-Reiseblogger / Pixabay License

Terroristen, die erste Frage: Warum durfte der Syrer, der beschuldigt wird, einen 14-jährigen in Villach erstochen zu haben? Angeblich das Tatmesser noch am selben Tag bei einem Waffenhändler gekauft habe, dies machen?

Wo doch angeblich jegliches Waffenverbot für Asylanten bestehe?
Was geschieht jetzt mit dem, der ihn diese Waffe verkauft hat?

Wer trägt dafür die Verantwortung?

Warum haben Tatverdächtige immer wieder selbst in Sicherheitsbereich gearbeitet? Und auch heute, wenn man Bilder sieht, arbeiten viele Syrer und Afghanen im Sicherheitsbereichen? Weil diese billigen Arbeiter sind?

ISPA sieht Messenger-Überwachung sehr skeptisch

Dieselben Lücken, mit der Behörden Messenger überwachen wollen, werden auch von Kriminellen genutzt

„Das Wichtigste ist ein hohes Niveau an Cybersicherheit. Für die geplante Software muss aber eine technische Lücke geschaffen oder genutzt werden. Eine solche Lücke kann dann immer auch von Kriminellen genutzt werden. Anstatt sie also zu schließen, nutzt der Staat sie aktiv, und widerspricht damit seinem eigenen Anspruch auf ein möglichst hohes Cybersicherheitsniveau seiner Bürger:innen.“
Stefan Ebenberger, ISPA-Generalsekretär

Technisch kann eine Software, die einmal die Kontrolle über das Telefon einer:eines Nutzerin:Nutzers hat, nicht nur die fraglichen Nachrichten auslesen, sondern auch alles andere – vom Browser-Verlauf bis hin zum in die Bank-App eingetippten Passwort.

Internationale Erfahrungen zeigen, dass der Einsatz von Trojanern streng geregelt und selbst überwacht werden muss.

Die ISPA, der Dachverband der österreichischen Internetwirtschaft, ist sehr skeptisch gegenüber den nun zur Begutachtung vorliegenden Plänen der Bundesregierung zur Messenger-Überwachung. Generalsekretär Stefan Ebenberger erklärt: „Das Wichtigste ist ein hohes Niveau an Cybersicherheit. Für die geplante Software muss aber eine technische Lücke geschaffen oder genutzt werden. Eine solche Lücke kann dann immer auch von Kriminellen genutzt werden. Anstatt sie also zu schließen, nutzt der Staat sie aktiv, und widerspricht damit seinem eigenen Anspruch auf ein möglichst hohes Cybersicherheitsniveau seiner Bürger:innen.“
Archiv. 22. 8. 2024

Technisch kann eine Software, die einmal die Kontrolle über das Telefon einer:eines Nutzerin:Nutzers hat, nicht nur die fraglichen Nachrichten auslesen, sondern auch alles andere – vom Browser-Verlauf bis hin zum in die Bank-App eingetippten Passwort. Aber nicht nur das gibt Grund zu Bedenken: „Es werden hier ja nicht nur die Daten von Verdächtigen ausgelesen, s…

Quelle
Redaktionelle Adaption einer per APA-OTS verbreiteten Presseaussendung.