Tiefe Trauer bei der Polizei

klimkin / Pixabay

Unsere Anteilnahme gilt den Kollegen, aber vor allem der Familie und den Freunden des jungen Polizisten der bei einem Einsatz erschossen wurde.

Leider konnte sein Leben nicht gerettet werden. Jener Polizist der bei einem Überfall auf einen Supermarkt in Wien einen Kopfschuss erlitt ist heute morgen verstorben.

Der Polizist war am Montag auf Wunsch seiner Familie per Hubschrauber in sein Heimatbundesland Kärnten verlegt worden.  Am Dienstag Abend, Nacht erlag er aber trotz aller Hilfe der Ärzte seinen Verletzungen.

Der Polizist war 23 Jahre jung und hatte seine Ausbildung so gut wie abgeschlossen. Das sich dieser Einsatz so tragisch entwickeln würde hätte wohl kaum einer gedacht.

Einer der Täter soll ja ein ehemaliger Richter gewesen sein. Allerdings soll er selbsternannter Richter gewesen sein, auf jedenfall aber Jurist und einen akademischen Titel gehabt haben.

Laut Nachbarn ist er ja nach dem Tod seiner Frau derart abgestürzt und straffällig geworden. Hat auch den Bosnier der bei den Überfall ebenfalls erschossen wurde bei sich beherbergt und ihn zu den Überfall gefahren.

Er selbst zielte auch aus dem Bett heraus auf die Einsatzkräfte der WEGA. Allerdings gelang es der WEGA den Täter zu fassen. Sie fanden auch ein erhebliches Waffenlager in der Wohnung vor.

Polizeibericht:

Am 3. Juli 2016 konnte nach Erhebungen des Landeskriminalamts Wien ein weiterer Tatverdächtiger in seiner Wohnung in der Inneren Stadt festgenommen werden. Der 63-jährige Mann steht im Verdacht, den 49-jährigen Haupttäter in seiner Wohnung beherbergt zu haben und ihn unmittelbar vor der Tat mit einem Car-Sharing-Fahrzeug zum Tatort nach Wien Penzing gebracht zu haben. Während der Tathandlung habe der Tatverdächtige auf den 49-Jährigen in einem Lokal gewartet. In der Wohnung des 63-Jährigen wurden mehrere Waffen sichergestellt. Weiterer Erhebungen erfolgen durch das Landeskriminalamt Wien. Der Mann befindet sich in Haft. Eine etwaige Komplizenschaft wird geprüft.