Dorfer Vitasek und Co wollen ORF retten

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Und gegen TÜRKIS/ BLAU in den Kampf ziehen!

Die IG Autorinnen Autoren sorgt sich um die Unabhängigkeit des ORF vor politischem Einfluss. Die Interessensgemeinschaft startet daher am Montag eine „Initiative zur Bewahrung der Unabhängigkeit des ORF“ mit prominenten Unterstützern, wie die Initiatoren am Samstag bekannt gaben.
Mittlerweile hat sich auch Hugo Portisch im KURIER zu Wort gemeldet.
Der Doyen des österreichischen Journalismus, Hugo Portisch, äußerst sich erstmals öffentlich im KURIER zu den Angriffen von FPÖ-Parteichef Strache auf ZiB2-Moderator Armin Wolf und den ORF. Er sieht die Strategie Straches abgestimmt mit Rechtspopulisten anderer Länder. Für jene, die von Lügenpresse reden, ist „die Wahrheit unangenehm“, sagt Portisch. „Rechtspopulisten verunglimpfen Medien, um sie unglaubwürdig zu machen.“ Wenn diese Regierung versucht, Einflussnahme auf Medien auszuüben, wäre ein Medien-Volksbegehren „die mindeste Abwehrmöglichkeit“.

ORF: Regierung entlässt ihren letzten unabhängigen Rat.

Ebenfalls ein KURIER Artikel:

Franz Küberl darf nach 20 Jahren seinen Aktenkoffer zusammenräumen. Der Caritas-Mann (64) sitzt seit 1998 im obersten ORF-Gremium (früher: Kuratorium, heute: Stiftungsrat) und gilt als eine der wenigen Stimmen, die sich nicht Fraktionszwängen unterworfen hat (und an parteipolitischen Sitzungen im Vorfeld von Abstimmungen teilnahm).

Küberl bestätigte seinen Abgang dem Standard. Ihm soll laut der Zeitung der Präsident des Katholischen Familienverbands, Alfred Trendl, nachfolgen. Küberl kam 2014 auf einem Regierungsticket in den Stiftungsrat. Kurz zuvor war das ORF-Gesetz geändert worden. Früher hatte ein Kirchenvertreter einen fixen Platz im Gremium.