Eine Trendumkehr am Arbeitsmarkt kann nur mit einer Entlastung des Faktors Arbeit gelingen

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Gerald Loacker: „Während in Europa die Arbeitslosigkeit sinkt, verliert der heimische Arbeitsmarkt immer mehr an Boden“

„Die traurige Rekordserie wird fortgesetzt. Auch diesen Monat steigt die Zahl der arbeitsuchenden Personen weiter an, während die Regierung tatenlos zusieht. Eine Trendumkehr ist weiterhin nicht in Sicht“, zeigt sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker über die Hilflosigkeit von Sozialminister Stöger angesichts der heute präsentierten Arbeitslosenzahlen verärgert. „Während im Rest Europas die Arbeitslosigkeit stetig sinkt, verliert der heimische Arbeitsmarkt immer mehr an Boden. Das Musterland Österreich gibt es nicht mehr“, zeigt Loacker auf. Das bestätigten auch die neusten Zahlen im europäischen Vergleich: der ehemalige Europameister Österreich rutsch weit ins Mittelfeld. Bereits acht EU-Staaten weisen inzwischen eine niedriger Arbeitslosenquote auf.

„Dieser österreichische Negativrekord ist selbstverschuldet. Anstatt aber endlich selbst aktiv zu werden, sucht die Regierung weiterhin ihre Fehler bei anderen. Dabei gäbe es genügend Hebel, um tatsächliche Wachstumsimpulse für den Arbeitsmarkt zu setzen“, ist Loacker überzeugt. „Die minimal niedrigeren Lohnnebenkosten werden auch im neuen Jahr nicht ausgleichen, was die Unternehmen in den letzten Jahren an Mehrbelastungen umgehängt bekommen haben. Es braucht jetzt endlich eine umfangreichere Entlastung des Faktors Arbeit, damit wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen werden können“, plädiert der Sozialsprecher für eine umfangreichere Senkung der Lohnnebenkosten.

„Auch im Bereich des Arbeitsangebotes müssen endlich sozialromantische Vorstellungen der Realität weichen. Es hilft keinem Arbeitssuchenden, wenn es zu einfach gemacht wird, Jobangebote auszuschlagen. Deshalb müssen wir die Zumutbarkeitsbestimmungen einem kritischen Blick unterziehen“, zeigt Loacker abschließend auf.

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