Nun gab die Mutter des vergewaltigten Buben 10 Jahre ihr erstes Interview

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Damit es nicht zu einem Irrtum kommt. Wir haben eure Spenden anonym an ein Kinderschutzzentrum weitergeleitet-nicht nur diesen Buben damit gegeben, sondern auch anderen betroffenen.

Missbrauchte Kinder brauchen Hilfe. Auch für das steht dieser Blog.

Heute hat nun ein berührendes Interview mit der Mutter des Buben gemacht.

Den Anruf ihres Sohnes bekommt Dunja R. nie mehr aus dem Kopf. Sie verstand ihn kaum, weil er so schluchzte. Aber sie spürte sofort: Es war ihm Furchtbares passiert.

“Heute”: Wie haben Sie vom Verbrechen an ihrem kleinen Sohn Goran erfahren?
Dunja R.: Ich bin allein erziehende Mutter von fünf Kindern. Da ist das Geld immer knapp. Aber Goran geht so gern schwimmen. Also habe ich ihm am 2. Dezember die drei Euro fürs Theresienbad in unserer Nähe gegeben. Nach der Schule durfte er ins Hallenbad. Drei Stunden später hat er mich angerufen und so geschluchzt, dass ich kein Wort verstanden habe. Dann hat jemand vom Personal sein Handy genommen und gesagt: ‘Kommen Sie bitte, Ihr Kind wurde sexuell attackiert!’

“Heute”: Ihr Bub hat sich dem Bademeister anvertraut?
Dunja R.: “Ja – und der hat gleich die Polizei gerufen. Als ich zum Bad kam, sah ich durch eine Glastür mein weinendes Kind und einen Mann in Badehose mit Handschellen. Meine Schwester, die mich begleitet hat, wollte sich sofort auf ihn stürzen. Aber die Beamten haben ihn weggezogen und umringt.”

Hier das ganze Interview.

“Heute”: Wer hilft Ihrem Buben jetzt in seiner Not?
Dunja R.: “Das Kinderschutzzentrum ‘Die Möwe‘ unterstützt uns sehr, stellt eine Anwältin und ermöglicht Therapie.”

“Heute”: Ihnen machen nicht nur die körperlichen Verletzungen Gorans Sorge?
Dunja R.: “So ist es. Denn die Narben an der Seele heilen vielleicht nie. Der Bub kann nur mit Trittico-Tabletten schlafen. Er schreit und weint aber jede Nacht. Wenn er meine Verzweiflung sieht, dreht er sich weg. Es ist, als würde er eine Wand errichten. In der Schule hat Goran auch schon von Selbstmord gesprochen. Sein Schmerz zieht der ganzen Familie den Boden weg.”

Quelle

1 Kommentar

  1. Mittlerweile gibt es mehr Kinderschutz Zentren doch es bräuchte noch viel mehr Hilfe. Ich hätte ja gerne so ein Zentrum im Triestingtal mein großer Traum.

    Vieles gehört noch weit besser gemacht.

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